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    The Night of the Rabbit – bis vor kurzem noch als „The Rabbit’s Apprentice“ bekannt – soll das nächste große Adventure aus dem Hause Daedalic werden, das in den letzten Jahren immer wieder Hochkaräter des Genres entwickelte.

    Diesmal geht es wieder in eine Märchenwelt, ähnlich der aus The Whispered World. Der Junge Jerry Haselnuss verbringt die letzten Tage seiner Sommerferien damit, im Wald nach Abenteuern zu suchen und pünktlich zum Abendessen wieder zuhause zu sein. Sein Traum, Zauberer zu werden, scheint sich zu erfüllen, als er das Rätsel eines geheimnisvollen Briefes löst und so den Marquis de Hoto, einen weißen Hasen in Menschenform beschwört.
    Dieser nimmt den verblüfften Jerry als Zauberlehrling unter seine Fittiche und entführt ihn zu seiner Ausbildung in eine parallele Märchenwelt.

    Als ich den Einstig gespielt habe, kam mir schon der Verdacht, Daedalic wolle ins Vorschulgeschäft einsteigen, so kinderbuchartig ist das Ganze aufgemacht. Das gilt sowohl für die Story als auch die liebevoll gezeichneten Grafiken. Die Rätsel mit vergleichsweise hohem kombinatorischen Anspruch und teilweise doch skurrile und hintergründig düstere Elemente, lassen aber dennoch ein echtes Vollblutadventure erwarten. Ob diese Mischung auch die Masse anspricht, wird man abwarten müssen. Für mich ist es zumindest gewöhnungsbedürftig.

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    Technisch und in Sachen Gameplay bleibt Deadalic bei Altbewährtem. Das 2D-Adventure mit malerischen Hintergründen und Cartoonfiguren lässt sich im wesentlichen mit einer kontextsensitiven Ein-Klick Bedienung handhaben. Bemerkenswert ist allerdings, dass die mittlerweile obligatorische Hotspotfunktion auch spielmechanisch in einige Rätsel eingebunden ist und nicht bloß als reines Helferlein fungiert. Desweiteren wird es wohl auch ein Tagebuch und eine Rätselhilfe geben, die aber in der Preview noch nicht zu sehen waren.
    Ein wichtiges Element scheinen auch Tag- und Nachtwechsel und möglicherweise der Wechsel zwischen den Parallelwelten zu sein, die man bei der Lösung verschiedener Rätsel berücksichtigen muss.
    Was die Rätsel angeht, waren bisher ausschließlich Kombinations- und Logikaufgaben zu sehen, die aber zum Teil hohes Frustpotenzial hatten, was leider nicht nur an den fehlenden Rätselhilfen lag. Das häufige Sackgassenfeeling sollten die Entwickler unbedingt noch beheben.

    Während die Preview vom Ablauf noch recht unfertig und arg ereignisgesteuert wirkte, konnte die restliche Präsentation schon überzeugen. Schicke Hintergründe, knuffige Figuren, ein bekömmlicher Soundtrack und mal wieder ein illustres, gut aufgelegtes Sprecher-Ensemble werden geboten.

    Eindruck
    Was ich bisher gesehen habe, ist ein ambitioniertes Projekt, dessen kindlich angehauchte Geschichte auch ältere Adventurefans fesseln könnte, da durchaus spannende und mysteriöse Elemente eingearbeitet wurden. Ob der indes recht knackige Rätselanspruch auch für jüngere Adventurefreunde taugt, wage ich mal infrage zu stellen.

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    Kategorien: Fantasy, Spiele
    von Jörg Benne 23.Feb.2013 958 x gelesen

    The Night of the Rabbit
    Publisher Daedalic
    Hersteller Daedalic
    Genre Adventure
    Altersfreigabeab 0 Jahren
    Weitere Infos
    Termine
    PC29.05.2013 Kaufen
     

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