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    Mit American Wasteland führt uns der Horrorautor Tim Curran in eine postapokalyptische Welt prall gefüllt mit Zombies, rivalisierenden Bikergangs und einer ordentlichen Portion Gewalt.

    (c) Festa Verlag
    Umfang: 416 Seiten
    seit 28.01.2016 im Handel
    Leseprobe / Bei Amazon bestellen

    Sex, Drugs & Zombies
    John Slaughter ist als Mitglied und Chapterpräsident der berüchtigten 1%er Bikergang von der postapokalyptischen Situation völlig begeistert, denn nachdem die Weltbevölkerung durch einen Würmerregen fast gänzlich zu Zombies mutiert ist, die sich immer weiter fortpflanzen, ist nun einmal wenig Zeit und geringe Kapazität für die Verfolgung von Outlaw Bikern vorhanden. Auf der Flucht vor der Justiz fährt John auf seinem Bike durch die USA, kämpft sich durch Zombiehorden und begattet die ein oder andere Dame in Not auf seiner Reise. Durch einen ungünstigen Zufall gerät er jedoch wieder ins Auge der Justiz und wird durch großzügige Versprechungen seitens der Regierung auf einen Höllentrip ins Herz der Zombieapokalypse geschickt, um dort eine Forscherin zu retten, die bei der Entwicklung eines Heilmittels helfen soll. Auf der vermeintlichen Suizidtour stehen John alte Bekannte bei. Auf ihrem Weg durchleben sie die eine oder andere übernatürliche Verstrickung.

    Tim Curran spart bei seinem aktuellen Werk nicht an detaillierten Beschreibungen von Gewalt-, Sex- oder Folterszenen, diese werden jedoch passend und glaubwürdig in die Geschichte eingebettet und unterstreichen die Endzeitstimmung zusätzlich, sind jedoch durch den hohen Detailgrad nicht für jedermann geeignet.
    Durch lebhafte Rückblicke und Einsichten in die Gedankenwelt von John Slaughter eröffnet das Buch eine starke Identifikation mit dem Protagonisten und erhöht so das Tempo der Erzählung. Der Spannungsverlauf des Buches ist sehr konsequent, zu Beginn wird der Leser eher ziellos in die Geschichte des Protagonisten eingeführt, doch dann folgen die Geschehnisse Schlag auf Schlag, bis es dann gegen Ende leider sehr ins Übersinnliche abdriftet – ein bisschen weniger hätte hier gut getan.
    Beim Lesen habe ich mich oft an ein Crossover aus „The Walking Dead“ und „Sons of Anarchy“ erinnert gefühlt. Fans einer (oder beider) dieser Serien werden sich gut mit dem Buch anfreunden können.

    Fazit

    Für Fans von Bikergangs, Zombieapokalypsen und Massen an zerfetzten Körpern ist dieses Buch ohne Einschränkungen zu empfehlen. Wer einen schwachen Magen, oder eine Abneigung gegen übersinnliche Zusammenhänge hat, sollte sich vielleicht vorerst die Leseprobe anschauen.

    Wertung


    Pro

    • charismatischer, glaubwürdiger Protagonist
    • Story mit vielen Wendungen
    • spannende und glaubhafte Atmosphäre
    • bekanntes Szenario wird durch übersinnliche Aspekte erweitert…

    Contra

    • … ist jedoch gegen Ende teils ARG übersinnlich
    • Beschreibungen der Kämpfe usw. teilweise unnötig detailliert

    Hinweis: Für diese Rezension wurde uns vom Hersteller/Verleih/Verlag ein kostenloses Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt.

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    Kategorien: Bücher, Horror
    von Pascal Requardt 7.Feb.2016 962 x gelesen