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    New York Times Bestseller-Autorin Sarah Maas, bekannt durch ihre Throne of Glass Reihe, hat mit ihrer Romantasy-Reihe um Das Reich der Sieben Höfe landete sie einen erneuten Hit (Rezension des ersten Bandes hier). Nachfolgend die Meinung unserer Redaktion zum zweiten Band der Reihe um Feyre, dem Menschenmädchen im Land der Fae.
    ACHTUNG: Wer Teil 1 noch nicht gelesen hat, springt besser direkt zum Fazit, da der Text ein paar Spoiler zu Teil 1 beinhaltet.

    siebenhoefe2

    (c) dtv
    Umfang: 720 Seiten (Gebunden)
    seit 04.08.2017 im Handel Leseprobe / Bei Amazon bestelleny

    Eine gebrochene Seele in einem unsterblichen Körper
    Der Kampf gegen Amarantha hat Feyre traumatisiert und gebrochen. Auch wenn sie durch die Gnade der sieben High Lords wiederbelebt wurde, kommt sie nicht über die psychischen Folgen der Folter hinweg. Gleichzeitig wird sie vom besitzergreifenden Tamlin, dem High Lord des Frühlingshofs und zugleich ihr Geliebter, von der Außenwelt abgeschirmt. Als sie in der totalen Isolation dahinsiecht, taucht der High Lord des Nachthofs Rhysand, Amaranthas ehemaliger Liebhaber, auf und fordert ihren Teil des Paktes ein, den sie im Kampf gegen Amarantha geschlossen hatten: eine Woche jeden Monats muss sie an seinem Hof verbringen. Während sie gezwungenermaßen am Hof der Nacht zu Gast ist, lernt sie Rhysand näher kennen und blickt hinter die Fassade des mächtigsten High Lords von Prythian, dem Land der Fae.

    Durch die physische und psychische Folter, die Amarantha ihr zugefügt hat, ist Feyre nur noch ein Schatten der einst willensstarken Kämpferin. Von Rhysand aus ihrer Isolation gelockt, durchlebt ihr Charakter eine große Entwicklung, die authentisch erzählt wird. Doch auch Rhysand und Tamlin, die beide im ersten Band eine große Rolle gespielt haben, sorgen für Überraschungen.

    Mit dem König von Hybern erscheint nach Amarantha ein neuer Bösewicht auf der Bildfläche. Grausam, mächtig und listig – mit diesen Attributen ist er ein würdiger Gegner für Feyre und ihre Verbündeten. Das ganze Buch hindurch baut die Autorin einen glaubwürdigen Handlungsstrang auf, der einige Elemente aus dem ersten Band aufgreift und in einem anderen Licht erscheinen lässt. Beispielsweise haben Feyres Malereien in der baufälligen Hütte ihrer Familie eine ganz besondere Bewandtnis, auf die in diesem Buch eingegangen wird.

    Die Welt von Prythian ist sehr schön und fantastisch. Die Beschreibung des Hofs der Nacht hat mich durch die bildhafte und farbenreiche Sprache sehr beeindruckt. In meinen Gedanken konnte ich mir den wunderschönen Sternenhimmel von Velaris, der wichtigsten Stadt des Nachthofs, gut vorstellen. Die Geschichte ist durchgehend spannend und kompakt erzählt. Das Erzähltempo ist hoch, die Handlung enthält überraschende Wendungen und kaum langatmige Passagen. Das Ende des zweiten Bandes ist offen und bietet einen vielversprechenden Übergang zum nächsten Band.

    Das Hardcover besitzt einen durchsichtigen bedruckten Buchumschlag sowie eine gezeichnete Karte der Örtlichkeiten der Geschichte.

    Fazit

    Sarah Maas verzaubert den Leser in Das Reich der Sieben Höfe – Flammen und Finsternis mit der richtigen Mischung aus Handlung, Romantik und Spannung. Ihr Schreibstil ist sehr kompakt und bildhaft. Die von ihr erschaffenen Charaktere besitzen alle eine individuelle Persönlichkeit und bieten eine so große Tiefe, dass der Leser sich gut in diese hineinversetzen kann. Insgesamt ein sehr gutes Buch, das Band 1 übertroffen hat.

    Wertung


    Pro

    • Tiefgründige Charaktere mit steiler Entwicklungskurve
    • Spannende Handlung mit vielen Überraschungen
    • Kompakte, bildhafte Sprache

    Contra

    Hinweis: Für diese Rezension wurde uns vom Hersteller/Verleih/Verlag ein kostenloses Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt.

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    Kategorien: Bücher, Fantasy
    von Alena Magd 22.Aug.2017 1.126 x gelesen