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    Mit „In die Finsternis“ führt uns der Indie-Autor Scott McLeary in seinem Debüt in eine Genremischung aus Kriegsdrama und Science-Fiction-Thriller. Ob uns der begeistern konnte, lest ihr hier.

    Cover

    (c) Scott McLeary
    Umfang: 321 Seiten
    Lesebprobe / Bei Amazon bestellen

    Vergangenheit vs. Moderne
    Das Buch beginnt mit Erzählungen aus dem 1. Weltkrieg, aus Sicht einer französischen Spezialeinheit, die einen Sonderauftrag erhält, eine mysteriöse Grabungsstätte der Deutschen in Verdun zu untersuchen. Auf dem Weg dorthin werden wir als Leser Zeuge von brutalen und dramatischen Kriegserlebnissen, die der Autor authentisch und mitreißend zu schildern vermag. Hierbei entsteht zwischenzeitig ein Gefühl von Empathie, welches wir für die Kriegssituation und die beteiligten Soldaten und Zivilisten empfinden.
    An der Grabungsstätte angekommen, stößt die Truppe auf Dutzende verstümmelte Leichen und einen verlassenen Tunnel und den letzten Überlebenden, welcher von den Geschehnissen berichten kann. Tief unter der Erde befand sich etwas, was die Deutschen freigelassen haben, eine furchtbare Bestie, die von einer längst vergangenen technologisch hoch entwickelten Zivilisation, den Gambrianern eingesperrt wurde.

    Nach kurzer Zeit treffen unsere Soldaten auf diese Kreatur und merken im Kampf schnell, dass sie deutlich unterlegen sind und alleine keine Chance gegen sie haben werden, da sämtliche Waffen nutzlos erscheinen. Als einziger Ausweg bleibt ihnen nur die Flucht. Auf dieser begegnen sie nach einiger Zeit einem mächtigen Verbündeten, welcher sie schon seit Längerem im Blick hatte, und formieren sich neu, um so gemeinsam gegen die unbändige Kreatur in den finalen Kampf um das Schicksal der Menschheit zu ziehen.

    Noch Fragen?
    Scott McLeary beschreibt in „In die Finsternis“ die Geschichten aller Beteiligten emotional und detailliert. Sei es die Vergangenheit der französischen Spezialeinheit und deren tragische Einzelschicksale, die schier endlose Geschichte der Kreatur oder die damalige Auslöschung der Gambrianer, alle Fraktionen werden schlüssig in das Gesamtwerk integriert. Auf diese Weise schafft es der Autor so gut wie alle offenen Fragen, welche sich im Leseverlauf ergeben sinnvoll aufzuklären und wissenschaftliche Fakten zu liefern. Das Buch endet mit einem Knall und lässt uns die Geschehnisse aus heutiger Sicht betrachten. Die Geschichte ist in sich abgeschlossen.

    Fazit

    In die Finsternis ist ein packender Genre-Hybrid, welcher mich auf seinen knapp 300 Seiten an den Kindle fesselte. Historische Fakten werden mit einer schlüssigen Science-Fiction-Story vermischt und lassen uns als Leser das „große Ganze“ infrage stellen. Für den schmalen Preis von 2,99 € sollte jeder der an den Genres interessiert ist einen Blick riskieren. Alle anderen können sich vorher die Leseprobe anschauen.

    Wertung


    Pro

    • spannende Handlung
    • interessanter Genre-Hybrid
    • viele historische Fakten in den Verlauf eingebettet
    • angenehmes Erzähltempo
    • authentisch, bedrohliche Kreatur

    Contra

    Hinweis: Für diese Rezension wurde uns vom Hersteller/Verleih/Verlag ein kostenloses Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt.

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    Kategorien: Bücher, Science-Fiction
    von Pascal Requardt 11.Jul.2016 1.878 x gelesen