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    Nachschub zu einem meiner absoluten Lese-Highlights des Jahres 2017 (siehe Rezension des ersten Teils) ist nun erhältlich – kann Band drei der epischen Fantasy-Reihe die Erfolgsgeschichte seiner beiden Vorgänger fortsetzen?

    (c) Blanvalet
    Umfang: 928 Seiten (Klappbroschur)
    seit 18.12.2017 im Handel
    Leseprobe / Bei Amazon bestellen

    Noch kein Frieden für die Verfemten Lande
    Corban und seine Schwester Cywen sind wieder vereint, auch wenn es angesichts der jüngsten Verluste ein trauriges Wiedersehen ist. Zusammen mit ihrer ungewöhnlichen Truppe aus Menschen, Giganten und Tiergefährten müssen die jungen Helden weitere gefährliche Abenteuer bestehen.
    Widersacher Nathair hat währenddessen herausgefunden, dass ihn sein Berater Calidus die ganze Zeit über belog, was die Rolle im prophezeiten Konflikt betrifft. Doch für den Herrscher scheint es kein Zurück mehr zu geben – er bleibt auf der Seite der Asroth-Anhänger und setzt die Jagd nach den restlichen der Sieben Kostbarkeiten fort.
    Nathairs Mutter Fidele und Krieger Maquin befinden sich auf der Flucht durch die Wildnis und versuchen, sich bis zu ihren Verbündeten durchzuschlagen.
    Bogenschütze Camlin macht als Teil einer weiteren Untergruppe Bekanntschaft mit einer gewitzten kleinen Dame und hat immer mehr das Gefühl, Gefährten gefunden zu haben, für die sich das Kämpfen lohnt.

    Jähzorn macht inhaltlich wie auch qualitativ genau dort weiter, wo der zweite Band endete. Erneut wechselt der Blick auf das Geschehen kapitelweise. Neben den genannten Protagonisten gibt es weitere zentrale Charaktere wie den ritterlichen Veradis oder den zehnjährigen Prinzen bzw. nun eigentlich rechtmäßigen König Haelan, der Unterschlupf in Gramms Hort gefunden hat – doch seine Feinde sind ihm auf den Fersen.

    Trotz des erneut üppigen Umfangs (der sogar noch um knapp hundert Seiten zugelegt hat) und des komplex angelegten Szenarios hat die Geschichte dabei praktisch keine Längen. Natürlich sind einem nicht alle Hauptfiguren gleichermaßen sympathisch, alle Perspektiven bieten aber Gefahren, spannende Momente, interessante Wendungen und eine gewohnt dichte Atmosphäre.

    Auch einige brutale Kämpfe und bedauerliche Todesfälle kommen wieder auf die Figuren und den Leser zu. Besonders das offene Ende liefert noch einmal eine herzzerreißende Szene, welche das Warten auf den Abschlussband (geplanter Erscheinungstermin: 19. März) umso schwerer macht.

    Fazit

    Jähzorn bietet wie seine beiden Vorgängerbände hervorragenden Lesestoff für gemütliche lange Winterabende. Auch dieser Teil der epischen Reihe glänzt mit abwechslungsreichen Handlungsfäden, nervenaufreibenden Gefahren, sympathischen Charakteren und dichter Atmosphäre in einer liebevoll ausgestalteten Fantasy-Welt.

    Wertung


    Pro

    • gelungener Aufbau mit Abwechslung, Spannung und dichter Atmosphäre
    • glaubwürdige, teils sehr sympathische Charaktere
    • überzeugende frühmittelalterliche Welt mit einem Schuss Magie

    Contra

    • das offene Ende ist spannend, aber auch gemein...

    Hinweis: Für diese Rezension wurde uns vom Hersteller/Verleih/Verlag ein kostenloses Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt.

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    Kategorien: Bücher, Fantasy
    von Christina Schmitt 16.Jan.2018 798 x gelesen