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    Feuer & Flut war eins meiner Lieblingsbücher des bald zuende gehenden Jahres (siehe Rezension hier) und da konnte ich mir natürlich auch den zweiten Band nicht entgehen lassen.

    salzundsteincover

    (c) cbt
    Umfang: 480 Seiten
    seit 23.11.2015 im Handel
    Leseprobe / Bestellen bei Amazon

    Nur einer kann gewinnen

    Das mörderische Wettrennen Brimstone Bleed geht in die nächste Runde. Nachdem sich die Kandidaten in Feuer & Flut ihren Weg durch Dschungel und Wüste bahnen mussten, verschlägt es das bereits deutlich reduzierte Teilnehmerfeld in den abschließenden beiden Etappen nun aufs offene Meer und ins eisige Gebirge. Noch immer bringt die Hoffnung auf ein Heilmittel für geliebte Menschen die Wettkämpfer dazu, bis zum Äußersten zu gehen, und die Strapazen sowie perfide installierte Fallen fordern sowohl unter den Menschen als auch ihren Pandoras, den genmanipulierten tierischen Begleitern mit verschiedensten besonderen Fähigkeiten, zahlreiche Opfer. Auch unter den Verbündeten der Ich-Erzählerin Tella werden im Laufe der Zeit diverse weitere Verluste zu beklagen sein…

    Tellas Zuneigung zu den Pandoras entpuppt sich als größte Stärke, macht sie aber auch angreifbar – immer wieder setzt sich die Heldin für gequälte Kreaturen ein, erwirbt sich so deren Unterstützung, gerät aber auch in große Gefahr. Schon die Tierliebe ließ mir die Hauptfigur sympathisch werden, noch dazu gibt sie erneut sowohl nachdenkliche und kämpferische als auch humorvolle Kommentare zum Verlauf der Reise ab. Mit Begleitern wie dem unnahbaren Guy und der kleinen Olivia wurden ihr außerdem nach wie vor interessante Nebencharaktere zur Seite gestellt (die durch ein paar Neuzugänge verstärkt werden) und vor allem die Stars der Reihe, die Pandoras, sind wieder für allerlei Überraschungen gut.

    Die Fortsetzung kam mir noch etwas düsterer vor als der teils auch schon fiese Erstling – die Teilnehmer müssen sich auf einige wirklich herzerreißende Momente gefasst machen. Auch diesmal wird außerdem jede Menge filmreife Action geboten, ohne dass dafür der Schreibstil zu kurz kommt.
    Einen Wermutstropfen gibt es jedoch: Obwohl ich, wie wohl die meisten Leser, aufgrund der Werbetexte eigentlich von einem Zweiteiler ausgegangen war und zumindest der eigentliche Wettkampf auch tatsächlich abgeschlossen wird, bleibt am Ende dieses Bandes noch vieles unbeantwortet. Zwar gibt es aktuell keine definitive Ankündigung zu einem weiteren Buch rund um Tella und Konsorten, aber es dürfte wohl darauf hinauslaufen, denn in dieser Form wäre der Schluss schon sehr unbefriedigend.

    Fazit

    Wie schon beim ersten Band bekommen Leser auch in der zweiten Hälfte des mörderischen Wettkampfs eine spannende Mischung aus filmreifer Action, glaubhaften Gefühlen und einem Schuss Galgenhumor serviert. Die faszinierenden Pandoras halte ich immer noch für eine der besten Erfindungen der letzten Zeit und schon durch diese tierischen Unterstützer kann sich Victorias Scotts Geschichte trotz einiger Parallelen klar von Konkurrenten wie Die Tribute von Panem abheben. Etwas enttäuschend fand ich allerdings das offene Ende, weil ich eigentlich schon in diesem Buch mit einem richtigen Abschluss des Abenteuers gerechnet hatte.

    Wertung


    Pro

    • spannende Story mit Action und schwierigen Entscheidungen
    • sympathische Charaktere
    • Pandoras!

    Contra

    • offenes Ende

    Hinweis: Für diese Rezension wurde uns vom Hersteller/Verleih/Verlag ein kostenloses Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt.

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    Kategorien: Abenteuer, Bücher, Fantasy
    von Christina Schmitt 6.Dez.2015 982 x gelesen