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    Wenn der Sommer stirbt macht genau dort weiter, wo Der Winter erwacht endete – kein Wunder, schließlich bildeten die beiden Bände im amerikanischen Original noch ein einziges Buch. Falls jemand trotzdem nicht mehr weiß, was bisher geschah, hilft eine kurze Zusammenfassung plus Personenverzeichnis auf den ersten Seiten weiter.

    sommerstirbt

    (c) Bastei Lübbe
    Umfang: 416 Seiten
    Leseprobe / Bestellen bei Amazon

    Noch weit entfernt von eitel Sonnenschein
    In der Ehe der Sommerprinzessin Chamsin und des Winterkönigs Wynter gibt es nach wie vor einige Schwierigkeiten. Aus Angst vor verräterischen Aktivitäten geht der Herrscher auf Anraten seiner Ratgeber seiner Angetrauten oft aus dem Weg, während sich Cham – gerade auch wegen dieser vermeintlichen Ablehnung – mit abweisenden Dörflern und gehässigen Adligen konfrontiert sieht.
    Zu allem Übel wächst die Macht des Eisherzens und Wynter hat immer größere Mühe, sich dem Einfluss der kalten Bedrohung weiterhin zu widersetzen. Zur gleichen Zeit rüstet sich Chams Bruder mit seinen Verbündeten zum Angriff auf den Norden.

    Die von mir beim ersten Band kritisierte „Sex-Lastigkeit“ lässt in der zweiten Hälfte der Geschichte erfreulicherweise deutlich nach und wird durch mehr Action auf anderem Gebiet ersetzt. Unter anderem darf man sich über hinterhältige Verschwörungen, spannende Begegnungen mit monströsen Raubtieren sowie allerlei hitzige Gefechte freuen.

    Trotz allem kommt aber natürlich auch die romantische Seite wieder nicht zu kurz und die Beziehung der beiden Sturköpfe sorgt nicht nur für diverse Streitereien, sondern auch für einige magische Momente. Schön fand ich außerdem die größere Rolle, welche nun Chamsins jungem Freund Krysti gegönnt wird. Auch ein paar andere Nebencharaktere auf beiden Seiten des Konflikts werden nun genauer ausgearbeitet.
    Ein wenig übertrieben erscheinen mir bloß teilweise die Fähigkeiten der Hauptdarsteller, schlimmste Verletzungen und Gefahren dann doch noch zu überstehen, aber es ist halt Fantasy…

    Fazit

    Das zweite Buch bringt die Geschichte von Chamsin und Wynter nach allerlei Wendungen zu einem gelungenen Abschluss. Ich fand es recht angenehm, dass überragende Leistungen im Bett diesmal nur am Rande eine Rolle spielen, während die Action andernorts spürbar ausgebaut wurde. Trotzdem kommen Romantikerinnen aber auch hier wieder auf ihre Kosten und dürfen mit den Hauptfiguren durch Höhen und Tiefen ihrer stürmischen Beziehung gehen.

    Wertung


    Pro

    • ausgebauter Action-Anteil in der Geschichte
    • sympathische, temperamentvolle Hauptfiguren
    • einige interessante Nebencharaktere

    Contra

    • manche Situationen werden zu leicht gemeistert

    Hinweis: Für diese Rezension wurde uns vom Hersteller/Verleih/Verlag ein kostenloses Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt.

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    Kategorien: Bücher, Fantasy
    von Christina Schmitt 29.Jul.2015 1.088 x gelesen