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    Wie in den Vorjahren war die Phantastik auch in diesem Jahr der Erfolgsgarant im Kino – aber damit beschäftigen wir uns in einer separaten Meldung. Denn wo Licht ist, ist auch Schatten – so auch im phantastischen Kino. Hier einige der heftigsten Flops, was das Verhältnis Budget zu Einspielergebnis angeht. (Die Reihenfolge ergibt sich aus dem weltweiten Einspielergebnis gemäß Boxofficemojo und spiegelt nicht den finanziellen Verlust wider).

    Tomorrowland (Rezension lesen), hierzulande als „A World Beyond“ bekannt, spielte zwar 209 Mio $ ein, bei einem Produktionsbudget von 190 Mio dürfte der Streifen aber dennoch ein dickes Minusgeschäft für Disney gewesen sein.

    Wenn die Wachowski-Geschwister einen Actionfilm abliefern, noch dazu mit den Publikumslieblingen Channing Tatum und Mila Kunis in den Hauptrollen, müsste doch ein Kassenhit rausspringen? Weit gefehlt. Jupiter Ascending spielte nur 183 Mio $ ein, bei geschätzen 176 Mio $ Budget für Warner wohl ein dickes Minus in den Büchern.

    Angesichts der zum Teil vernichtenden Kritiken zog sich Fantastic Four mit 167 Millionen $ Einspiel noch recht achtbar aus der Affäre. Bei 120 Mio $ Budget dürften die Erwartungen von Fox allerdings mehr als enttäuscht worden sein, die Zukunft der Marke steht in den Sternen. Das größte finanzielle Desaster des Phantastik-Jahres ist aber wohl Pan. Warner ließ sich die Peter Pan-Geschichte mit Hugh Jackman 150 Mio $ kosten, dazu noch eine teure Marketing-Kampagne. Das Ergebnis: Weltweit gerade mal knapp 127 Mio $ Einspiel.

    Auch Universal hat einen Phantastik-Flop zu verbuchen: Seventh Son (Filmkritik lesen) spielte bei 95 Mio $ Budget nur 114 Mio $ ein und dürfte somit rote Zahlen geschrieben haben. Das gilt wohl auch für The Last Witch Hunter. Vin Diesel spülte mit seinem 90 Mio$ teuren Hexenjäger-Epos nur 108 Mio $ wieder in die Kinokassen.

    Das nicht alles, was George Lucas anfasst, zu Gold wird, bewies sein Animationsmusical Strange Magic. Auch wenn das Budget nicht bekannt ist, dürften 13 Mio $ Einspiel weit unter den Erwartungen liegen. Ein Flop im kleinen Maßstab ist Self/Less (Filmkritik lesen). 12,3 Mio $ Einspiel klingen nach einem Desaster, bei nur 26 Mio $ Budget hält es sich aber noch in Grenzen.

    Ein weiterer Mega-Flop zeichnet sich außerdem bereits ab. Victor Frankenstein, das hierzulande erst im April anläuft, steht bei gerade mal 33 Mio $ Einspiel, in den USA ging der Streifen mit gerade einmal 5 Mio $ Einspiel katastrophal baden.

    Beschließen möchte ich die Auflistung mit zwei Filmen, die zwar keine Flops, aber wohl doch Enttäuschungen darstellen. Da wäre zum einen Die Tribute von Panem: Mockingjay Teil 2. Der läuft zwar noch und steht bei stolzen 635 Mio $ Einspiel, liegt aber weit hinter den vorherigen Teilen zurück, während bei anderen Serien meist der finale Teil der erfolgreichste war. Hat man sich da mit der Aufsplittung des dritten Buches vielleicht doch keinen Gefallen getan?
    Zum anderen muss man hier Pixars Arlo & Spot nennen. Zwar steuert der Animationsfilm auf 250 Mio $ Einspiel zu und hat sein Budget wohl dicke wieder drin, aber Pixar ist normalerweise in ganz anderen Sphären unterwegs, wie z.B. in diesem Jahr mit „Alles steht Kopf“ (856 Mio $). Tatsächlich sieht es so aus, als ob „Arlo & Spot“ der am wenigsten erfolgreiche Pixar-Film überhaupt werden könnte – schon überraschend, wo die Dino-Thematik dank „Jurassic World“ gerade wieder en Vogue war.

    Bild aus Pan, (c) Warner Bros.

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    Kategorien: Fantasy, Filme, Horror, Science-Fiction
    von Jörg Benne 5.Jan.2016 678 x gelesen