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    Erst vor ein paar Wochen sorgte Facebook mit der Übernahme von What’s App für Aufsehen, nun wurde schon der nächste Milliardendeal eingetütet. Diesmal hat es das soziale Netzwerk auf das Virtual Reality-System Oculus Rift abgesehen und zahlt dafür 2 Mrd US-$ (überwiegend in Aktien).

    Mark Zuckerberg zu dem Deal: „Mobil ist die Plattform von heute und dort gibt es für uns noch viel zu tun, aber wir sind der Meinung, dass wir auch in der Position sind, um uns um die Plattformen von Morgen zu kümmern. Wir werden uns zunächst darauf konzentrieren, Oculus bei der Entwicklung ihrer Produkte und beim Schließen von Partnerschaften mit weiteren Spieleentwicklern zu helfen. Oculus wird dabei unabhängig innerhalb von Facebook weiterarbeiten.

    Das ist aber erst der Anfang. In Zukunft wollen wir Oculus zu einer Plattform für viele andere Erfahrungen machen. Stellt euch vor, ihr sitzt im Stadion und schaut euch ein Spiel an, studiert in einem Klassenzimmer mit Studenten und Lehrern aus aller Welt oder besucht einen Doktor – alles nur, indem ihr zuhause eine Brille aufsetzt.“

    Der Deal wird im Spiele-Business allerdings nicht überall begrüßt. Minecraft-Erfinder Markus „Notch“ Persson hat umgehend nach der Bekanntgabe verkündet, das Gespräche über eine offizielle Umsetzung von Minecraft auf Oculus gestoppt wurden. Er wolle nicht mit Facebook zusammenarbeiten, deren Ziele und Motive seien zu unklar und änderten sich ständig. Er zeigte sich auch enttäuscht darüber, dass die 10.000 $, die er 2012 in das Oculus-Kickstarter-Projekt investierte, nun indirekt Facebook zu Gute kommen.

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    Kategorien: Spiele
    von Jörg Benne 26.Mrz.2014 1.961 x gelesen
    • Jörg Benne

      Sehr bedauerlich, dass die Marktkonzentration im Computer-Bereich immer weitergeht. Nun heißt es auch bei Virtual-/Augmented-Reality: Google vs. Facebook (ok und Sony, aber das ist ja nur ein weiterer Großkonzern).

      Bislang war Oculus ein sympathisches StartUp mit Kickstarter-Wurzeln, damit ist es nun vorbei.

      Und ja, ich kann mir vorstellen, das manche es toll finden, sich nur noch eine Brille aufzusetzen und damit ins Büro zur Schule oder sonstwohin zu gehen. Aber zum einen Wird FB damit Geld verdienen wollen und uns daher ständig Werbung um die Ohren hauen und zum anderen ist die Entwicklung auch generell mit Skepsis zu betrachten hinsichtlich Gesundheit (noch mehr Bewegungsmangel) und sozialem Zusammenleben.

      Ich sehe schon die Surrogates vor mir, nur eben nicht in Echt wie in dem Film sondern virtuell.

    • Loaded12345

      Tja, da muss Valve wieder einmal die PC-Welt retten.