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    2010 drehten Seth Rogen und Evan Goldberg zusammen den Kurzfilm „Jay and Seth Versus the Apocalypse“. Die Idee gefiel ihnen offenbar so gut, dass sie daraus einen abendfüllenden Spielfilm machen wollten. Dabei geht aber nicht irgendwo für irgendwelche Typen die Welt unter. Nein, mitten in Hollywood nimmt die Apokalypse ihren Lauf und die Stars selbst stecken mittendrin.

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    (c) Sony Pictures
    Regie: Seth Rogen, Evan Goldberg
    Laufzeit: 103 Minuten
    ab 17.12.2013 auf DVD/Blu-RayBei Amazon bestellen

    Weltuntergang in LA
    Jay Baruchel (spielt wie alle anderen sich selbst) besucht seinen Kumpel Seth Rogen in LA. Abends gehen sie gemeinsam auf die Party von James Franco, der sein neues Haus einweiht. Die Party nimmt ihren Lauf, bis plötzlich draußen das Chaos ausbricht. Direkt vor der Villa öffnet sich ein riesiges Loch, in das diverse Stars (u.a. Rihanna) fallen, nur fünf Schauspielern (die genannten und Jonah Hill und Craig Robinson) gelingt es, sich in Francos Haus zu verbarrikadieren. Danny McBride stößt noch dazu und gemeinsam versuchen sie, das Chaos irgendwie zu überstehen – doch der Lagerkoller ist vorprogrammiert.

    Der Film beginnt wie eine klassische Rogen-Comedy: dumme Sprüche, Joints und sexuelle Anspielungen en masse. Dabei nehmen sich die Macher aber auch selbst schon mal auf die Schippe. Wenn dann aber das Chaos hereinbricht, geht das ganze mehr in die Improvisation und es gibt auch diverse Action-Gags, aber natürlich sind nach wie vor Dialogwitze dabei. Deren Güte wechselt von lustig bis albern, das hängt auch stark vom Humor des Publikums ab. Allerdings dürfte sich das männliche Publikum insgesamt deutlich mehr angesprochen fühlen.

    Die eigentliche Besonderheit des Films ist aber die Chemie unter den sich selbst spielenden Hauptdarstellern. Man merkt einfach, dass hier sechs Freunde ihr Ding drehen und sich dabei gnadenlos gegenseitig durch den Kakao ziehen. Doch auch einige Kurzauftritte (u.a. Emma Watson und Michael Cera) sind durchaus bemerkenswert und zeugen von der Bereitschaft, sich über sich selbst lustig zu machen. Insgesamt ist es bemerkenswert, wie sich der Cast als ein Haufen selbstsüchtiger Schisser darstellt, wie Robinsons folgender Satz es schön zusammenfasst: „Wir sind Schauspieler. Wir tun nur so, als ob wir hart sind, in Wirklichkeit sind wir weich wie Hundescheiße.“

    Abseits der Gags gibt es auch ein paar gute Actionszenen mit ordentlichen Special-Effects zu sehen und natürlich ist der Film voll von Filmzitaten und Anspielungen, u.a. eine Kurz-Fortsetzung von „Pineapple Express“, in dem vier der Hauptdarsteller schon mitspielten.

    Fazit

    Das ist das Ende ist eine dieser Brachialkomödien, deren Humor sicher nicht bei jedem ankommt und dessen Wirkung stark von der eigenen Stimmung (oder auch dem Alkoholpegel) abhängt. Der Film sprüht jedoch vor abgedrehten Ideen, sodass eigentlich für jeden was zu Lachen dabei sein sollte.

    Wertung


    Pro

    • abgedrehte Improvisations-Gags
    • perfekt eingespieltes Team
    • Mut, sich selbst durch den Kakao zu ziehen

    Contra

    • Humor zuweilen arg albern

    Hinweis: Für diese Rezension wurde uns vom Hersteller/Verleih/Verlag ein kostenloses Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt.

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    Kategorien: Fantasy, Filme, Horror
    von Jörg Benne 17.Dez.2013 1.334 x gelesen