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    Mit Die Croods versetzen uns die Animationsfilmer von Dreamworks (Madagascar, Drachenzähmen leicht gemacht) in die Steinzeit. Dort lebt die Familie Croods, bestehend aus Vater Grug, Mutter Ugga, Tochter Eep, Sohn Thunk, Baby Sandy und (zu Grugs Leidwesen) Schwiegermutter. Während ihre Nachbarn alle schon auf die eine oder andere Art dahingeschieden sind, leben die Höhlenmenschen immer noch nach althergebrachter Art: Sie verstecken sich in ihrer Höhle und verlassen diese eigentlich nur, um Nahrung zu beschaffen. Alles Neue ist böse und gefährlich.

    Die rebellierende Tochter
    Der pubertierenden Tochter Eep passt das gar nicht und sie lehnt sich gegen die bestehenden Gesetze auf. Hier erinnert der Film ein wenig an Merida aus dem Hause Pixar, allerdings hat die breit und stämmig gebaute Eep mit der hübschen Merida sonst wenig gemeinsam.
    Ihr Entdeckerdrang bringt die Welt der Croods dann auch das erste Mal durcheinander, denn als sie heimlich davonläuft, trifft Eep auf Guy, einen weiterentwickelten Menschen, der schon moderne Jagdtechniken und das Feuer beherrscht. Das gefällt Vater Grug natürlich gar nicht und es kommt noch schlimmer: Die Welt der Croods gerät tatsächlich aus den Fugen, es kommt zu Erdbeben und Vulkanausbrüchen und die vertraute Höhle wird zerstört. Wohl oder übel müssen die Croods sich anpassen und weiterziehen, was vor allem Vater Grug mehr als schwer fällt.

    Verrückte Welt
    Dreamworks entführt uns mit den Croods in eine total abgefahrene Dschungelwelt in der aus dem Museum bekannte prähistorische Wesen eher die Seltenheit sind. Statt dessen gibt es ein buntes Potpourri aus völlig abstrusen Schöpfungen, wie Wale auf Beinen, Piranha-Vögel, die in Schwärmen jagen usw. Diese knallbunte Welt lädt zum Staunen ein und wird mit Action, Witz und Spannung präsentiert, sodass keine Sekunde Langeweile aufkommt. Einige der rasanten Actionszenen wirken dabei in 3D sicherlich besonders gut, aber auch in 2D kann der Film in Sachen Action voll mitreißen.

    Wenn Väter ein Tränchen verdrücken
    Doch neben Spaß und Spannung vergessen die Macher ihre eigentlichen Themen nicht: Familiärer Zusammenhalt und Offenheit für Neues. Daraus machen sie nicht nur ihre Späße, beispielsweise wenn Grug versucht, auch irgendwelche neue Dinge zu erfinden, um mit dem cleveren Guy mitzuhalten. Zum Ende hin gibt es dann auch noch eine ordentliche Portion Drama, was die Beziehung Vater/Tochter angeht, sodass sich mancher Vater im Publikum vielleicht auch ein Tränchen verdrücken muss.

    Fazit

    Die Croods ist ein grandioses Animationsabenteuer mit trockenem Humor, rasanten Actionsequenzen, Spannung und ein bisschen Drama. Die etwas mehr als 90 Minuten vergehen wie im Flug und in keiner Sekunde kommt Langeweile auf, allerdings bin ich mir nicht sicher, ob sich der Film trotz „ab 0“-Freigabe für die ganz Kleinen eignet, dazu ist der Witz dann hier und da doch zu anarchisch und die Action vielleicht zu rasant. Alles in allem aber perfekte Familien-Unterhaltung, mit der Dreamworks einmal mehr beweisen, dass sie in der Pixar-Liga mithalten können. Es würde mich wundern, wenn wir die Croods nur dieses eine Mal im Kino zu sehen bekommen.

    Wertung


    Pro

    • anarchischer, trockener Humor
    • rasante Actionsequenzen
    • fantasievolle Welt
    • liebenswerte Charaktere und Kreaturen

    Contra

    nichts

    Hinweis: Für diese Rezension wurde uns vom Hersteller/Verleih/Verlag ein kostenloses Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt.

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    Kategorien: Fantasy, Filme
    von Jörg Benne 24.Mrz.2013 1.687 x gelesen

    Die Croods
    Publisher Dreamworks
    Regie Chris Sanders Kirk De Micco
    Genre Animationsfilm
    Länge99 Minuten
    Altersfreigabeab 0 Jahren
    Weitere Infos
    Termine
    Kino21.03.2013
     

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    vom 12.Nov.2016 0 Kommentare