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    Gaunerkomödien um einen Raubüberfall gab es schon einige. Man lässt ein paar sympathische Schurken etwas planen und einen ebenso sympathischen Cop auf ihrer Spur verzweifeln. Zaubererfilme gab es auch und auch Duelle von Zauberern, z.B. in „The Prestige“. Aber eine Gaunerkomödie über Raubüberfälle einer Zauberertruppe?

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    (c) Concorde
    Regie: Louis Leterrier
    Laufzeit: 121 Minuten
    ab 05.12.2013 im Handel
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    Von Las Vegas aus einen Tresor in Paris leerräumen?
    Vier Zauberer (Jesse Eisenberg, Isla Fisher, Woody Harrelson und Dave Franco), die sich mit kleinen Shows oder Straßenzaubereien über Wasser halten, werden von einem geheimnisvollen Auftraggeber angeheuert. Ein Jahr später starten sie eine Riesenshow in Las Vegas, in deren Verlauf sie live auf der Bühne eine Bank in Paris ausrauben.
    Alles nur Show? Der Tresor der Bank in Paris ist jedenfalls tatsächlich leer. Wie ist das möglich? FBI-Agent Rhodes (Mark Ruffalo) und eine Kollegin von Interpol (Melanie Laurent) versuchen aus der Sache schlau zu werden und suchen Hilfe bei Thaddeus Bradley (Morgan Freeman), der Zaubertricks anderer Magier enthüllt. Derweil plant das Zauberer-Quartett schon den nächsten Coup.

    „Die Unfassbaren“ ist eine gelungene Mischung aus Gaunerkomödie, Action-Thriller und Zauberer-Mystery, die im Grunde wie ein großer Zaubertrick angelegt ist. Immer wieder glaubt man als Zuschauer die Zusammenhänge und Tricks zu durchschauen, den nächsten Schritt der Zauberer vorherzusehen und ist am Ende doch wieder nur auf eine falsche Fährte geführt worden. In dieser Hinsicht arbeitet das Drehbuch sehr geschickt und liefert eine rasante Hatz zwischen Obrigkeit und Verbrecher-Quartett, die nie langweilig wird und den Zuschauer am Ende immer aufklärt, wie die Tricks der Zauberer funktionierten.

    Dass man die Handlung nicht zu sehr auf ihre Logik abklopfen sollte, ist zu verschmerzen, denn die Inszenierung ist wirklich sehr gelungen. Die Shows der Zauberer sind zwar recht kurz, dafür aber sehr gut choreografiert. Mit viel Aufwand wurde außerdem für echtes Zauberer-Feeling gesorgt und extra ein professioneller Magier engagiert, der den Darstellern zum Beispiele Kartentricks beibrachte. Der mit Stars (u.a. auch noch Michael Caine) gespickte Cast hat dann auch sichtbar Spaß am Spiel und ist durchweg überzeugend. So bietet der Film perfekte Popcorn-Unterhaltung zum Miträtseln, Tiefgang sollte man allerdings nicht erwarten.

    Fazit

    Gut, die Geschichte ist bei näherer Betrachtung nicht glaubwürdig und die meisten Figuren sehr flach, aber davon abgesehen bietet Die Unfassbaren das, was man von Popcorn-Kino erwartet: Spaß, Action und Spannung und das bei rasantem Erzähltempo. Man muss dabei nicht einmal das Hirn abschalten, im Gegenteil, gerade das Mitraten und sich nachher Ärgern, wieder auf den Leim gegangen zu sein, hebt den Film aus der Popcorn-Kino-Masse heraus.

    Wertung


    Pro

    • gelungene Popcorn-Unterhaltung
    • geschicktes Spiel mit falschen Fährten
    • überzeugender Cast mit Spaß bei der Sache

    Contra

    • Story bei näherer Betrachtung unlogisch
    • die meisten Figuren bleiben sehr flach

    Hinweis: Für diese Rezension wurde uns vom Hersteller/Verleih/Verlag ein kostenloses Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt.

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    Kategorien: Filme
    von Jörg Benne 28.Nov.2013 1.621 x gelesen