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    Das MCU bekommt weiteren Zuwachs. Mit Doctor Strange wird dabei nicht nur ein neuer Held eingeführt, sondern das ganze Universum um eine mystische Seite erweitert. Eine echte Bereicherung für das MCU?

    doctorstrange

    (c) Disney
    Laufzeit: 110 Minuten
    ab 09.03.2017 im Handel
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    Ein arroganter Schnösel lernt, die Welt mit anderen Augen zu sehen
    Doctor Stephen Strange ist Neurochirurg, reich und unglaublich selbstverliebt und arrogant. Doch nach einem Autounfall sind seine Hände nicht vollständig geheilt und er kann seinem Beruf nicht mehr nachgehen. Als er von einem Querschnittsgelähmten hört, der entgegen jeglicher medizinischer Meinung doch wieder Laufen lernte, wendet sich Strange nach Katmandu, wo der Gelähmte in einem mystischen Orden beigebracht bekam, seine Beine wieder zu benutzen.
    Zunächst ist Strange skeptisch, aber als ihm die Älteste des Ordens ihre Kräfte demonstriert, ist er sofort Feuer und Flamme, denn die Zauberer des Ordens wissen die Macht des Multiversums zu nutzen. Doch diese Macht hat auch eine Schattenseite: Das mächtige Schattenwesen Dormammu will sich die Erde einverleiben und hat in Kaecilius, einem ehemaligen Meister des Ordens, einen Jünger gefunden, der auf der Suche nach Unsterblichkeit bereit ist, Dormammu das Tor zur Erde zu öffnen.
    Schon bald findet sich Strange im Kampf gegen die Schergen von Kaecilius wieder und muss lernen, dass die Welt sich nicht nur um ihn dreht.

    Doctor Strange ist kein klassischer Superhelden-Film. Zwar sind die Kämpfe auch hier Martial Arts Feuerwerke, aber es geht eben vor allem um Zauberei. Es werden wild Gesten vollführt, Waffen und Schilde beschworen oder auch die ganze Umgebung manipuliert. Da bleibt für die üblichen Oneliner keine Zeit. Das zwischenzeitliche Gerede von Multiversen, der dunklen Dimension und dem immer hungrigen Dormammu, der sich natürlich unbedingt die Erde einverleiben will, wirkt schon manchmal etwas abgehoben. Zum Glück nehmen die Macher ihr Werk aber nicht zu ernst und würzen das Geschehen mit einer ordentlichen Prise Humor, sodass der Spaß nicht zu kurz kommt.
    Wie es sich für eine Origin-Story gehört, steht die Entwicklung der Hauptfigur im Vordergrund und die Rolle scheint Cumberbatch auf den Leib geschrieben. Die Rahmenhandlung wirkt indes etwas dürr, nicht zuletzt weil Kaecilius ein schwacher Bösewicht ist, dessen Motivation ziemlich nebulös bleibt.

    Was dem Film inhaltlich fehlt, versucht er mit visuellen Effekten wieder gutzumachen und die Umsetzung der Spiegel-Dimension ist wirklich eine Schau. Ganz neu ist das Verbiegen der Realität zwar nicht (siehe Inception), allerdings treiben Regisseur Derrickson und sein Team das Ganze hier auf die Spitze und bieten jede Menge für’s Auge.

    Trailer zum Film ansehen

    Die Blu-Ray bietet reichhaltige Extras. Neben knapp einer Stunde an Featurettes zur Produktion, gibt es einige entfallene Szenen, ein Gag-Reel, eine Vorschau auf MCU Phase 3 und den Kurzfilm: Team Thor: Teil 2.

    Fazit

    Doctor Strange bietet einen visuell beeindruckenden Trip in die mystische Welt des Marvel Universums und würzt diesen mit einer ordentlichen Prise Humor. Die recht dünne Story um einen schwachen Bösewicht schmälert den Spaß aber ein wenig.

    Wertung


    Pro

    • beeindruckende visuelle Effekte
    • starke Schauspieler
    • viele gelungene Gags

    Contra

    • Story recht dünn und etwas abgehoben
    • schwacher Bösewicht

    Hinweis: Für diese Rezension wurde uns vom Hersteller/Verleih/Verlag ein kostenloses Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt.

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    Kategorien: Fantasy, Filme
    von Jörg Benne 5.Mrz.2017 670 x gelesen