• Werbung
    Aktuelle Phantastik bei Amazon:

    Gratis - eBook

  •  
    Anmelden

    Nachdem die Werwölfe im Winter 2014/2015 gleich im Dreierpack ins Heimkino kamen (WER, Wolfcop und Wolves), war danach eine Weile Ruhe unter dem Vollmond. Mit Howl heulen die Werwölfe nun wieder, diesmal rund um einen liegengebliebenen Zug.

    howl_cover

    (c) Capelight Pictures
    Regie: Paul Hyett
    Laufzeit: 89 Minuten
    ab 08.04.206 im Handel
    Bei Amazon bestellen

    Horrorjob Zugbegleiter
    Joe ist um seinen Job als Zugbegleiter nicht zu beneiden. Sowohl sein Vorgesetzter als auch die Fahrgäste begegnen ihm mit Verachtung und nicht einmal seine Kollegin Ellen hat etwas für ihn übrig. Doch es kommt noch schlimmer. Eines Nachts bleibt Joe’s Zug in einem abgelegenen Wald liegen. Der Lokführer will nach dem rechten sehen, meldet sich aber danach nicht mehr. Die wenigen Fahrgäste sind noch genervter als normalerweise und Joe kann die Zentrale nicht erreichen. Was tun?
    Schließlich setzen die Fahrgäste durch, dass der Zug gegen die Vorschriften verlassen wird, um zu Fuß zum nächsten Bahnhof zu laufen. Weit kommen sie jedoch nicht, denn eine monströse Kreatur lauert auf die Menschen und treibt sie zurück in den Zug – aber selbst da sind sie nicht sicher.

    Howl ist ein Low Budget-Horrorfilm nach bekanntem Strickmuster: Zusammengewürfelte Gruppe von Menschen sitzt irgendwo fest, wird von außen bedroht und nach und nach dezimiert. Das hat man so schon dutzende Male gesehen. So scheint der Ablauf des Films zu Beginn total vorhersehbar. Immerhin, eine kleine Überraschung gibt es zur Mitte hin, leider folgt die Geschichte danach aber doch den altbekannten Pfaden, inklusive dämlich agierender Figuren, die natürlich umgehend den Tod finden. So hält sich die Spannung in engen Grenzen.

    Dem Werwolf-Thema kann „Howl“ wenig Neues abgewinnen. Im Grunde handelt es sich hier nur um ein x-beliebiges Monster, die Zerrissenheit zwischen Mensch und Tier, die das Wesen des Werwolfs ja so interessant macht, wird nur ganz am Rande thematisiert und eine echte Verwandlung bekommen wir auch nicht zu sehen.

    Neu ist allenfalls das Setting in einem Zug, das den Film aber eher einschränkt als aufwertet, denn die engen Abteile bieten nicht gerade viel Platz für Abwechslung und schränken auch die Kameraarbeit ein. So bleibt der Film, abgesehen von gelegentlichen Ausflügen in den umliegenden Wald, optisch eher eintönig. Insgesamt wirkt der Film handwerklich recht billig, vor allem Schnitt und Effekte lassen manchmal doch arg zu wünschen übrig und dürften allenfalls eingefleische Low Budget-Fans zufriedenstellen.

    Fazit

    Howl ist ein klassischer Creature-Film nach allzu bekanntem Strickmuster, der weder filmisch noch inhaltlich Überzeugendes zu bieten hat und den Werwolf auch nur als x-beliebigen Angreifer benutzt. Nur für hartgesottene Low Budget-Fans einen Blick wert.

    Wertung


    Pro

    • potentiell interessantes Setting

    Contra

    • altbekanntes Strickmuster
    • Werwolf nur igendein Monster
    • Dialoge oft hölzern, Figuren handeln dämlich
    • Mängel bei Special Effects und beim oft überhasteten Schnitt

    Hinweis: Für diese Rezension wurde uns vom Hersteller/Verleih/Verlag ein kostenloses Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt.

    Klicke für mehr zum Thema ,

    Kategorien: Filme, Horror
    von Jörg Benne 4.Apr.2016 968 x gelesen