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    Letztes Wochenende lief „Orcs – Sie kommen, um uns alle zu töten“ auf Tele 5 in der Reihe „Die schlechtesten Filme aller Zeiten“ – völlig zurecht übrigens. Mit Orc Wars steht nun der Quasi-Nachfolger in den Videotheken und zum Kauf bereit. Einmal mehr wollen Orks auf der Erde zu unserer Zeit für Ärger sorgen und werden voll Blei gepumpt.

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    (c) Splendid Film
    Regie: Kohl Glass
    Laufzeit: 94 Minuten
    ab 27.09.2013 im Handel
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    Der feuchte Traum eines Waffenfreaks
    Eigentlich will Ex-Soldat John Norton nur seine Ruhe haben, als er unbesehen ein abseits gelegenes Haus kauft. Er staunt nicht schlecht, als plötzlich ein paar Orks vor der Tür stehen, die nach Prinzessin Aleya suchen, die sich auf der Flucht vor ihnen durch ein Weltentor auf die Erde gerettet hat. Sie sieht in John Norton den Nachfolger des Zauberers, der sie bis vor Kurzem beschützte – und dessen Zauber aus diversen Schusswaffen bestanden. Tatsächlich findet Norton in seinem Haus diverse Waffen aller Kaliber und die Orks geben auch nicht so schnell auf.

    Es besteht zwar abgesehen von der Grundidee kein inhaltlicher Zusammenhang zwischen den beiden Orcs-Filmen, der Drehbuchautor ist aber derselbe, der Editor des ersten Films übernimmt diesmal die Regie und der Parkranger aus Orcs darf diesmal selber einen Ork spielen. Die Masken sehen allerdings etwas besser aus als im ersten Film und auch die Schauspieler sind nicht ganz so grottig. Im weiteren Verlauf führen die Orks sogar einen Drachen ins Feld, der ganz ordentlich animiert ist. Peinlich ist hingegen, das im Übermaß schlechte Computereffekte für Bluteffekte, Mündungsfeuer und später sogar für ein brennendes Gebäude eingesetzt werden, das sieht einfach nur aus wie gewollt und nicht gekonnt.

    Davon abgesehen hat der Film einfach keine Geschichte. Orkwelle um Orkwelle greift das Haus an und wird nach und nach mit immer größeren Waffen umgemäht. Die US-Waffenlobby hätte sicher ihre helle Freude an diesem sinnfreien Geballer und wäre das ganze mit einem ordentlichen Budget produziert worden, hätte es noch so eben zu einem durchschnittlichen Actionfilm reichen können. Aber das Budget fehlte eben und so kann Orc Wars seinen grauenhaften Vorgänger zwar toppen, bleibt aber ein grottenschlechter Film.

    Fazit

    Schade, mit Schattenkrieger hat Arrowstorm eigentlich schon bewiesen, dass sie immerhin brauchbare Genrefilme abliefern können. Orc Wars ist diesem aber in jeder Hinsicht deutlich unterlegen. Eine Geschichte ist im Grunde nicht vorhanden, die Effekte sind nur zum Teil Durchschnittsniveau und das hirnlose Geballer ist auf die Dauer einfach nur ermüdend.

    Wertung


    Pro

    nichts  

    Contra

    • nur hirnloses Geballer auf genauso hirnlose Orks
    • peinliche Blut- und Feuereffekte

    Hinweis: Für diese Rezension wurde uns vom Hersteller/Verleih/Verlag ein kostenloses Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt.

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    Kategorien: Fantasy, Filme
    von Jörg Benne 4.Okt.2013 3.961 x gelesen
    • Trollmanns

      Ich fand ihn ganz ok.