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    Mit der Percy Jackson-Reihe gelang Rick Riordan ein Dauerbrenner in den Buchhandlungen, die er mittlerweile um eine Nachfolge-Serie (Helden des Olymp) erweitert hat. Kein Wunder, dass Fox auf der Suche nach einer potentiellen Erfolgsserie a la Harry Potter zugriff. Teil 1 konnte 2010 die Erwartungen allerdings nicht so ganz erfüllen. Macht Teil 2 es besser?

    Das goldene Vlies
    Percy lebt mit den anderen Halbgöttern in ihrem Camp und plagt sich mit Alltagsproblemen, als plötzlich der Schutzschild, der das Camp schützt, durchbrochen wird. Nach einem dramatischen Kampf taucht Luke, Sohn des Artemis, wieder auf und eröffnet Percy, dass er seinen im ersten Teil begonnenen Feldzug gegen die Götter noch nicht beendet hat.
    Percy erfährt von einer Prophezeiung, in der er eine Rolle spielt und die über das Schicksal der Welt entscheiden wird. Er macht sich mit seinen Freunden auf die Suche nach dem Goldenen Vlies, um den Schutzschild wiederherzustellen und Lukes Pläne zu vereiteln.

    Im Gegensatz zum ersten Teil, als man noch bekannte Namen wie Pierce Brosnan, Sean Bean, Rosario Dawson oder Uma Thurman für Nebenrollen castete und Chris Columbus (Harry Potter 1&2) Regie führte, ist diesmal alles eine Nummer kleiner. Nach „nur“ 226 Mio $ Einspiel wollte Fox wohl keine Risiken eingehen und kappte das Budget immerhin von 95 auf 90 Mio $. So wurde dann z.B. Brosnans Rolle einfach umbesetzt, Fans von Nathan Fillion (Firefly, Castle) können sich aber auf seinen gewohnt augenzwinkernden Auftritt als Artemis freuen.

    Ansonsten ist aber auch vieles gleich geblieben. Wieder hält man sich nicht allzu eng an die literarische Vorlage, nicht zuletzt sind die Figuren hier deutlich älter. Wieder begegnet Percy auf seinem Abenteuer allerlei bekannten Figuren und vor allem Monstern aus der griechischen Sagenwelt. Das ist technisch abermals sauber umgesetzt, da gibt es nichts zu meckern. Dennoch bleibt es ein recht oberflächliches Effektgewitter. Zu stereotyp ist die Charakterzeichnung, zu wenig stimmt die Chemie zwischen den Hauptdarstellern, zu dumpf sind einige Gags und zu flach die eigentliche Geschichte, die ohne jeden Tiefgang von Gefahrensituation zu Gefahrensituation führt.

    Die Quittung bekam man an den Kinokassen. Diesmal schaffte man nicht einmal die 200 Mio $ Grenze. Fraglich daher, ob die restlichen drei Teile noch gemacht werden.

    Fazit

    Man hat ein bisschen den Eindruck als hätten die Verantwortlichen sich gesagt: „Einmal versuchen wir's noch, aber bloß nicht zu viel Risiko.“ Also serviert man uns ein sauber inszeniertes, oberflächliches Effektgewitter voller Schauwerte aber ohne viel Atmosphäre oder gar Tiefgang. Was bleibt ist ordentliches Popcorn-Kino für Jugendliche. Wer den ersten Percy Jackson Film mochte, wird auch diesmal zufrieden sein, wer aber schon mit dem Vorgänger nicht warm wurde, wird es auch mit Teil 2 nicht.

    Wertung


    Pro

    • gute Effekte
    • hohes Erzähltempo
    • augenzwinkernder Nathan Fillion

    Contra

    • blasse Hauptdarsteller
    • dünne Geschichte ohne Tiefgang

    Hinweis: Für diese Rezension wurde uns vom Hersteller/Verleih/Verlag ein kostenloses Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt.

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    Kategorien: Fantasy, Filme
    von Jörg Benne 7.Dez.2013 1.565 x gelesen

    Percy Jackson - Im Bann des Zyklopen
    Publisher 20th Century Fox
    Regie Thor Freudenthal
    Genre Action
    Länge102 Minuten
    Altersfreigabeab 12 Jahren
    Weitere Infos
    Termine
    DVD/Blu-Ray10.12.2013 Kaufen
    Kino15.08.2013
     

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