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Die Skepsis war groß, als ein Reboot von Spider-Man beschlossen wurde und Andrew Garfield Tobey Maguire beerbte. Doch „The Amazing Spider-Man“ überzeugte. Nun schwingt sich der neue Spidey in seinem zweiten Abenteuer durch New York.

Probleme an allen Fronten
Peter Parker hat’s nicht leicht. Zwar hat er gerade die Highschool abgeschlossen und wird als Spider-Man immer beliebter. Andererseits ringt er aber mit seinem Gewissen was seine Freundin Gwen angeht, hatte er ihrem Vater doch versprochen, sie nicht in Gefahr zu bringen. Weiter beschäftigt ihn das Rätsel um die Flucht seiner Eltern und sein alter Freund Harry Osborne kehrt zurück, konfrontiert ihn aber mit einem weiteren Dilemma. Als dann auch noch der neue Gegner Electro auftaucht, droht Peter alles über den Kopf zu wachsen.

Wir haben hier den Mittelteil einer Trilogie, noch dazu mit einem geplanten Ableger (Sinister Six), da ist natürlich erzählerisch einiges an Garn zu spinnen. Zum einen müssen lose Fäden aus dem ersten Teil weitergesponnen werden, Spin-Off und Nachfolger müssen vorbereitet werden und dazu will man natürlich auch noch eine eigene Geschichte erzählen. Das können selbst 140 Minuten ein wenig knapp werden.

Der Film eröffnet mit einem Sprung in die Vergangenheit und lässt uns die Flucht der Parker-Eltern miterleben. Erst dann sehen wir Spidey das erste Mal im Einsatz und es geht gleich in die Vollen. Dem einen oder anderen werden die allzu kessen Sprüche des Superhelden vielleicht sauer aufstoßen, aber hier hält sich der Film eben an die Comicvorlage. Nicht ganz gelungen ist allerdings wirklich die Einführung von Max Dillon der später zu Electro wird. Dafür, dass er den Untertitel des Films ausmacht, wird Electro leider insgesamt zu wenig Raum gelassen, tatsächlich bleibt diese Figur (im wahrsten Sinne des Wortes) kaum greifbar und Jamie Foxx hat kaum Gelegenheit sich auszuzeichnen. Anders sieht das hingegen in Sachen Harry Osborn aus. Dane DeHaan (Chronicle) spielt den getriebenen Milliardärs-Sohn sehr mitreißend und lässt seinen Vorgänger James Franco vergessen. Vor allem aber stimmt die Chemie zwischen Peter Parker (Andrew Garfield) und Gwen Stacy (Emma Stone) wieder hervorragend und lässt den Zuschauer das romantisch-witzige Auf und Ab ihrer Beziehung miterleben.

Technisch wird das alles auf sehr hohem Niveau serviert. Rasante Kamerafahrten und gelungene Special Effects sorgen für jede Menge Eyecandy. Letztlich hat The Amazing Spider-Man 2 sicher seine Fehler und reicht nicht ganz an den ersten Teil heran, unterhält aber 140 Minuten auf hohem Niveau. Action, Spaß und auch ruhigere Töne finden ihren Platz, was will man von einer Comic-Verfilmung mehr verlangen?

Fazit

Ja, es wurde vielleicht ein bisschen zu viel an Erzählstoff in diesen einen Film gepackt, so geht gerade der wichtige Strang um Gegner Electro etwas unter. Trotzdem ist der Film nie langweilig und unterhält durchweg auf gutem bis sehr gutem Niveau. Wer Teil 1 mochte, sollte auch hier auf seine Kosten kommen.

Wertung


Pro

  • gelungener Mix aus Action, Spaß und Romantik
  • wieder tolle Chemie zwischen Garfield und Stone
  • technisch gelungene Umsetzung

Contra

  • zu viele Erzählstränge
  • Gegner Electro bekommt zu wenig Raum
Kategorien: Fantasy, Filme
von Jörg Benne 13.Sep.2014 1.946 x gelesen

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The Amazing Spider-Man 2: Rise of Electro
Publisher Sony Pictures
Regie Marc Webb
Genre Action
Länge141 Minuten
Altersfreigabeab 12 Jahren
Weitere Infos
Termine
DVD/Blu-Ray04.09.2014 Kaufen
Kino17.04.2014
 

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