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    Das britische Trio Simon Pegg, Nick Frost und (hinter der Kamera) Edgar Wright hat sich mit „Shaun of the Dead“ und „Hot Fuzz“ eine Fangemeine erspielt

    Mit The World’s End liefern sie nun eine Art Abschluss dieser Trilogie von Action-Komödien und persiflieren nebenbei die Körperfresser/Bodysnatcher-Filme

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    Laufzeit: 105 Minuten
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    2014 erhältlich
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    Früher war alles besser
    Vor 20 Jahren, zum Ende der Schulzeit, machten fünf Freunde eine legendäre Kneipentour durch ihr verschlafenes Heimatstädtchen

    Zwölf Bier in zwölf Kneipen waren das Ziel, ganz geschafft haben sie es damals nicht

    Gary King, damals der Anführer der Gruppe, zehrt immer noch von diesen Erinnerungen und beschließt, das Quintett wieder zusammenzutrommeln und die Kneipentour zu vollenden

    Doch im Gegensatz zu ihm haben seine Freunde alles längst hinter sich gelassen, sind zum Teil erfolgreiche Geschäftsleute

    King bekommt sie dennoch zusammen und karrt sie in das Nest

    Die Kneipentour nimmt ihren Lauf, aber nach und nach wird den Freunden klar, dass sich in ihrer Heimatstadt mehr verändert hat, als normal wäre

    The World’s End ist wie die beiden Vorgänger-Filme eine wilde Mischung aus britischem (Wort-)Witz, Actionszenen und Parodie-Elementen, hat aber durchaus auch ernste Untertöne

    Denn kennen wir nicht alle jemanden, der noch immer von der Schulzeit schwärmt und sich am liebsten dahin zurückwünscht, mit seinem jetzigen Leben hingegen wenig anfangen kann? Genauso einer ist Garry King und Simon Pegg schafft den Spagat, der Figur auch ihre tragischen Momente zu geben

    Und geht es nicht jedem so, dass der Ort der eigenen Kindheit nach zehn oder zwanzig Jahren seltsam fremd und anders wirkt? Gerade diesen Gedanken treiben die Macher hier persifliert auf die Spitze

    Aber keine Sorge, in erster Linie ist The World’s End natürlich ein großer Spaß und auch die Action kommt nicht zu kurz

    Im Grunde bekommen wir hier einen klassischen Bodysnatchers-Film serviert, nur sind die Protagonisten in dieser Version nicht verzweifelt und verstört, sondern führen aberwitzige Dialoge und fechten Kleinkriege miteinander aus

    Die Chemie in dem Quintett (neben Pegg und Frost sind das Martin Freeman (Der Hobbit), Paddy Considine (Blitz) und Eddie Marsan (Sherlock Holmes)) stimmt zu jeder Zeit und so sitzen die Pointen, auch wenn die deutsche Synchronisation es nicht immer einfach hat

    Auch der eine oder andere sozialkritische Seitenhieb sitzt, einzig am Ende geht den Machern in Sachen Gags ein wenig die Puste aus

    Fazit

    Wer Shaun of the Dead und Hot Fuzz mochte, wird auch bei The World's End seinen Spaß haben. Mir hat der Film von den dreien am besten gefallen. Pointierte Dialoge, rasante Actionsequenzen und Parodie-Einlagen sind sehr gut gemischt, einzig das etwas lahme Ende trübt das Bild ein wenig.

    Wertung


    Pro

    • witzige Geschichte mit sitzenden Pointen
    • rasante Action
    • Chemie unter den Darstellern stimmt

    Contra

    • Ende etwas lahm

    Hinweis: Für diese Rezension wurde uns vom Hersteller/Verleih/Verlag ein kostenloses Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt.

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    Kategorien: Filme, Horror, Science-Fiction
    von Jörg Benne 14.Jan.2014 1.909 x gelesen