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    Letztens, beim Test von „Endless Legend“, hatte ich geschrieben, dass ich mir so ein besseres Civilization vorstellen würde. Nun habe ich den direkten Vergleich mit Civilization: Beyond Earth. Haben sich Sid Meier und sein Team Gedanken um neue Spielmechanismen gemacht? Wie werden die Zukunfstechnologien erforscht? Mit welchen Gefahren muss ich auf der fernen Welt rechnen? Wie sieht der Krieg mit den Konkurrenten aus? Fragen über Fragen und hier gibt es die Antworten.

    Ein neuer Anfang?
    Nach dem Start bekommen wir zügig das Intro serviert, dass Lust auf die Erforschung der neuen Welt macht. Die deutsche Synchroniserung ist dabei und auch im restlichen Spiel wieder hervorragend. Statt auf andere intelligente Lebensformen zu stoßen, müssen wir uns mit altbekannten Konkurrenten beschäftigen. Denn verschiedene Völker haben sich zusammengetan und unterschiedliche Expeditionen auf den fernen Planeten geschickt. Doch bevor es richtig losgeht, müssen wir unsere ethnische Abstammung und verschiedene Startboni wählen. So können wir bspw. für die Franco-Iberische Vereinigung, die amerikanische Rekultivierungsgesellschaft (ARG) oder das katavanische Protektorat arbeiten.
    Danach starten wir auch schon mit der Landung auf einem frisch generiertem Planeten, dem wir vorher noch nach Belieben konfigurieren konnten, und stellen fest, das vieles altbekannt ist. Städte, Einheiten, Ressourcen werden nach dem gleichen Muster gemanagt, lediglich die Inhalte haben sich geändert. Statt Gold ist Energie wichtig geworden, um Einheiten kaufen zu können. Dazu gibt es strategische Ressourcen wie Öl, Titan, Schwebstein, Xenomasse oder Firaxit, um damit spezielle Einheiten bauen zu können. Diese kann man dann auch gleich im äußerst vertrauten Diplomatiemodus zum Handel feilbieten. Zudem können wieder Handelsrouten zu anderen Städten und Forschungseinrichtungen eingerichtet werden. Diese übernehmen hier die Rolle der Stadtstaaten aus Civilization 5. Auch die Spionage kommt uns bekannt vor und sorgt für nicht unerhebliche Zusatzeinkünfte.

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    Ein stimmungsvolles Hauptmenü lädt uns ein.

    Die Entdeckungen
    Neues gibt es dann bei der Forschung zu entdecken. Diese wirkt auf den ersten Blick sehr undurchsichtig und selbst mit den beigelegten Filter- und Suchwerkzeugen ist es schwer eine Linie in der Forschung zu finden. Je nach Ausrichtung der Forschung gelangt man auf einen speziellen von drei Pfaden (Reinheit, Vorherrschaft oder Harmonie), welche Affinität genannt werden und im Grunde aussagen, ob man an den alten Werten der Erde (Reinheit) festhält, zusätzlich die Gegebenheiten des Planeten ausnutzt (Vorherrschaft) oder auf die Verbundenheit mit der neuen Welt setzt (Harmonie). Durch Forschung in diesen Bereichen erhält man Affinitätspunkte, die zu entsprechenden Boni führen. Daneben kann man sich in den kulturellen Bereichen Militär, Kultur, Forschung, Bauwesen durch Kulturpunkte weiterentwickeln, wobei eine Konzentration auf einen Bereich mit zusätzlichen Boni belohnt wird.
    Eine neue strategische Komponente erhält Civilization durch die Satelliten. Diese werden wie Einheiten gebaut und dann für eine gewisse Zeit in den Orbit geschickt. Dort können sie, je nach Art des Satelliten, ganz unterschiedliche Aufgaben wie Aufklärung, Terraforming oder auch Verteidung und Angriff übernehmen. Von Vor- oder Nachteil kann auch Miasma sein. Miasma ist ein Gas/Nebel, das auf einzelne Feldern und ganzen Bereichen zu finden und zunächst schädlich für die eigenen Einheiten ist. Per Terraforming ist es später leicht zu entfernen, kann aber auch als strategischer Vorteil genutzt werden, gegen Kontrahenten, die nicht so gut damit zurecht kommen.

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    Kategorien: Science-Fiction, Spiele
    von Christian Häusler 5.Nov.2014 2.805 x gelesen

    Civilization: Beyond Earth
    Publisher Take 2
    Hersteller Firaxis
    Genre 4X Aufbausimulation Strategie
    Altersfreigabeab 12 Jahren
    Weitere Infos
    Termine
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    Artikel

    AddOn zu Civilization: Beyond Earth angekündigt

    vom 18.Mai.2015 0 Kommentare