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    Freunde der leisen Sohlen und gewetzten Dolche aufgepasst: Es ist Zeit für einen neuen Streifzug durch die Steampunk-Welt von Dishonored! Mit alten Stärken und frischen Features will das Spiel seine Fangemeinde begeistern und natürlich möglichst auch vergrößern. Kann die Stealth-Action in der Egoperspektive erneut fesseln?

    Ein schweres Erbe
    15 Jahre sind seit der Ermordung von Kaiserin Jessamine vergangen. Wir erinnern uns: Ihr Leibwächter und außerdem auch Geliebter Corvo Attano begann daraufhin einen Rachefeldzug, deckte eine groß angelegte Verschwörung auf und verhalf der gemeinsamen Tochter Emily zum verdienten Thron. Das kleine Mädchen von einst ist nun selbstverständlich erwachsen geworden. In der Vergangenheit scheint die junge Herrscherin auch Entscheidungen getroffen zu haben, die sie bei manchen Untertanen nicht gerade beliebt gemacht haben und nun einen Umsturz begünstigen – ausgerechnet am Jahrestag des hinterhältigen Meuchelmords tauchen neue mächtige Feinde auf und Emily wird zur Gejagten im eigenen Reich.

    Schon zu Beginn des Spiels steht eine wichtige Entscheidung an – will man das Abenteuer als Emily bestreiten, oder muss ihr alter Herr noch mal ran? Der Story-Verlauf ändert sich dadurch nicht wesentlich, durch die teils unterschiedlichen Fähigkeiten der beiden ergibt sich aber doch ein gewisser Wiederspielwert. Obwohl jeder Protagonist sowieso unterschiedliche Spielweisen zulässt, richtet sich Corvo etwas mehr an offensiv agierende Spieler, während Emiliy noch eher für subtile Schleichereien zuständig ist.
    Wie gehabt sind nämlich stets mehrere Lösungsmöglichkeiten für Gefahrensituationen vorhanden – murkst man Wachleute mit Klinge, Armbrust oder Pistole ab (und hat vielleicht gleich eine ganze Meute Verstärkung am Hals), pirscht man sich an, würgt sie hinterrücks bewusstlos und verstaut die Körper zur Vermeidung einer Entdeckung in nahgelegenen Abfallcontainern, lockt man sie durch das Werfen einer Flasche in eine andere Ecke, oder bewegt man sich stattdessen völlig unbemerkt über ihre Köpfe hinweg?

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    Coole Skills und Entscheidungsmöglichkeiten
    Durch Items wie Granaten oder Betäubungspfeile und vor allem auch durch die Skills werden die Optionen noch deutlich erweitert. Corvo kann z.B. wieder Rattenschwärme kontrollieren und sich teleportieren, Emily verfügt über die interessante Domino-Fähigkeit – damit lassen sich Figuren miteinander magisch verknüpfen und wenn eine ausgeschaltet wird, erwischt es auch die andere(n). Experimentierfreudige Abenteurer können diverse coole Kombinationen der zudem upgradefähigen Skills nutzen. Beispielsweise erschafft man einen Doppelgänger, verbindet diesen mit einem Feind und knockt dann einfach den wehrlosen Doppelgänger aus. Und das ist nur eine mögliche Variante…
    Sehr spaßig ist es etwa auch, Feinde in eine zuvor durch eine Art Steampunk-Hacking-Tool umprogrammierte Barriere zu locken, wo dann statt Emily/Corvo die nichtsahnenden Gegner verbrutzelt werden. Wer gerade keine Utensilien zur Manipulation zur Hand hat, kann alternativ wenigstens die Energiequelle der Falle entfernen und sie so komplett außer Gefecht setzen.
    Diesmal gibt es mehrere Schwierigkeitsgrade zur Auswahl, wodurch sich insbesondere die Cleverness der Widersacher beeinflussen lässt. Wo sie auf der niedrigsten Stufe vielleicht eher mal die Zeichen eines Eindringlings ignorieren, muss man in schwereren Durchgängen deutlich vorsichtiger sein und kann auch weniger Schaden verkraften.

    Wie im ersten Spiel verändern sich manche Details wie die Düsternis verschiedener Gespräche je nach „Chaos-Level“. Und vor allem gibt es wieder ein „gutes“ und ein „böses“ Ende. Chaos entsteht grob gesagt durch blutiges Vorgehen, friedfertiger agierende Helden bleiben hinsichtlich Happy End auf der sicheren Seite. Entscheidend ist besonders auch der Umgang mit den wichtigsten Gegenspielern am Ende der neun großen Missionen/Levels – wie gnädig zeigt sich die Hauptfigur gegenüber diesen Personen?
    Nach jeder Mission wird in einer Statistik abgerechnet – wie viele Feinde wurden gelyncht, wie oft wurde man entdeckt, welche Nebenaufgaben sind gelöst? Natürlich dürfen entsprechende Achievements nicht fehlen. Besonders geduldige Vertreter können z.B. den Versuch starten, das gesamte Spiel ohne einen einzigen Mord oder gar eine einzige Entdeckung zu schaffen. Respekt!

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    Kategorien: Fantasy, Spiele
    von Christina Schmitt 8.Dez.2016 635 x gelesen

    Dishonored 2: Das Vermächtnis der Maske
    Publisher Bethesda
    Hersteller Arkane Studios
    Genre Action Action-Adventure
    Altersfreigabeab 18 Jahren
    Weitere Infos
    Termine
    PC11.11.2016 Kaufen
    PS411.11.2016 Kaufen
    Xbox One11.12.2016 Kaufen