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    Lang ist´s her, dass man in Might & Magic IX mit einer tapferen Gruppe durch gefährliche Dungeons stapfte. Bereits zwölf Jahre hat dieser Teil der traditionsreichen Rollenspielreihe nämlich auf dem Buckel – in der schnelllebigen Games-Welt eine gewaltige Zeitspanne. Doch der eine oder andere Fan blickt sicher noch mit Wohlwollen auf die vergangenen Abenteuer zurück. Nicht zuletzt diese Nostalgiker sollen durch das Old-School-Flair des nun erhältlichen zehnten Teils wieder ins Reich der Kämpfer und Magier entführt werden.

    Vier Völker, zwölf Berufe

    Zwei Schwierigkeitsgrade werden dem Spieler zu Beginn angeboten, wobei man sagen muss, dass es schon der niedrigere der beiden ganz schön in sich hat und in den Testsitzungen zu zahlreichen Todesfällen innerhalb meiner armen Truppe führte.
    Weitere wichtige Entscheidungen sind bei der Wahl der vier Helden angesagt. Nach Lust und Laune kann man mit einer zufällig zusammengewürfelten, jedoch anpassbaren Reisegesellschaft losziehen, eine vorgefertigte, einigermaßen ausgewogene Party nutzen (die sich auf Wunsch aber auch noch beliebig verändern lässt) oder eine komplett eigene Kreation starten. Die verfügbaren Rassen, jeweils in männlicher und weiblicher Version und mit, allerdings spärlichen, Auswahlmöglichkeiten was das angezeigte Porträt betrifft, sind Menschen, Zwerge, Elfen und Orks. Jedes der Völker bringt spezielle Boni mit sich, Zwerge sind etwa besonders feuerfest, Orks teilen bei kritischen Treffern noch mehr Schaden aus.
    Weiterhin sind pro Rasse drei Charakterklassen im Angebot. So kann man z.B. einen typischen, Flitzebogen-bewehrten elfischen Waldläufer in die Party aufnehmen, aber auch eins der Spitzohren als agilen Klingentänzer einstellen oder als Druide für die Nutzung von Elementarzaubern einsetzen. Menschen gibt es unter anderem als kriegerische Söldner, von großer Bedeutung sind jedoch vor allem die Freimagier. Unter den Zwergen sind hilfreiche Verteidiger zu finden, genau wie naturverbundene Späher. Orks geben passend zu ihrer beeindruckenden Statur starke Barbaren ab, besitzen durch die Schamanen-Klasse aber ebenfalls eine eher magisch angehauchte Karrieremöglichkeit.
    Magier können hier stellenweise übermächtig erscheinen, die von mir sonst häufig bevorzugten robusten Kriegernaturen (und vor allem auch die mit Fernwaffen hantierenden Pappenheimer) sind leider nur eingeschränkt zu empfehlen. Allerdings dürfen abwehrstarke Tanks z.B. die Feinde zu Angriffen auf sich provozieren und so die zarten Zauberer vor viel Schaden bewahren, damit diese ungestört ihre magischen Schilde und wertvollen Regenerationsfähigkeiten zum Einsatz bringen. Eine klug zusammengestellte Party ist zum Schutz vor allzu großem Frust auf jeden Fall sehr zu empfehlen, ein Blick auf entsprechende Tipps- und Strategie-Seiten lohnt sich.

    Erste Vorbereitungen

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    Erste Vorbereitungen


    Laufen auf festen Bahnen

    Die Reise beginnt damit, dass die vier Helden die sterblichen Überreste ihres Lehrmeisters in dessen früherer Heimat zur letzten Ruhe betten möchten. Natürlich wird diese Mission nicht ohne Zwischenfälle zu beenden sein…
    Die vernachlässigbare Haupt-Story zählt nicht gerade zu den Stärken von Might & Magic X, durch eine sehr gute englischsprachige Erzählerin sowie allerlei Dokumente und Gespräche gewinnt aber immerhin die Geschichte und Atmosphäre der Spielwelt an Tiefe.
    Schon bei den ersten Schritten machen sich die Eigenheiten der Steuerung bemerkbar. Man betrachtet das Geschehen durch die Augen der Figuren (was ja noch nicht allzu ungewöhnlich ist), kann sich aber, ganz altmodisch, nur rechtwinklig fortbewegen, entweder über WASD und zwei weitere Tasten (für Drehungen nach rechts bzw. links), oder einblendbare Pfeil-Schaltflächen, siehe Screenshots. Innerhalb der einzelnen Bildschirme darf man dann lediglich mit der Maus die Ansicht kippen und drehen und sich zumindest ein wenig umschauen.
    So ganz bin ich mit dieser Art der Fortbewegung ehrlich gesagt nicht warm geworden, zu eingeschränkt kam mir das Ganze vor. Nach etwas Eingewöhnung geht das dezent abgehackt erscheinende Herummarschieren aber schon deutlich besser von der Hand.
    Dafür ist die sonstige Handhabung auch relativ komfortabel. So werden z.B. zu allen Werten, Menüpunkten und Ausrüstungsgegenständen hilfreiche Informationen eingeblendet, wenn man mit dem Cursor darüberfährt, auf der Übersichtskarte sind wichtige Stellen markiert (und man kann auch eigene Notizen einfügen), es gibt ein freies Speichersystem und alles wirkt ziemlich übersichtlich.

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    Kategorien: Fantasy, Spiele
    von Christina Schmitt 8.Feb.2014 2.880 x gelesen

    Might & Magic X: Legacy
    Publisher Ubisoft
    Hersteller Ubisoft
    Genre Rollenspiel
    Weitere Infos
     

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