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    Zum sechsten Mal gehen wir in Civilization auf die große Reise der Menschheitsentwicklung. Mit den Jahren kamen einigen Veränderungen in das Spiel, Funktionalitäten kamen hinzu und verschwanden wieder. Aber immer wieder konnte Civ seine Fangemeinde vor den Monitor fesseln und ist einer der Urväter des „Nur noch eine Runde“-Effekts, der das erste Mal um 23:00 Uhr auftritt und erst um 5 Uhr morgens endet, wenn man totmüde ins Bett fällt. Auch Civ VI wird wieder zum Zeitfresser.

    civ6

    (c) 2K Games
    seit 21.10.2016 im Handel
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    Die kleine Revolution
    Mit Civilization VI halten in die altehrwürdige Aufbaustrategiereihe wieder ein paar Neurungen Einzug. Die beste Nachricht ist, dass man als Besitzer des Vorgängers inkl. seiner Addons nicht wieder auf wesentliche Features verzichten muss. Wir haben Stadtstaaten, Religion, Kultur und Spionage. Alles wichtige ist also da.
    Der Einstieg läuft quasi wie immer ab. Ein sehr nett gerendertes Intro zeigt die Menschheitsentwicklung und danach landen wir in einem einfachen, aufgeräumten Menü, konfigurieren schon unser erstes Spiel und legen dabei Größen, Verteilung der Landmassen, Schwierigkeitsgrad und die Anzahl der Nationen fest, von denen 18 zur Auswahl stehen.
    Gewinnen können wir das Spiel wieder auf den üblichen Wegen: Alleinherrschaft, Wissenschaftssieg, Kultursieg oder Religionssieg sind dabei. Ein diplomatischer Sieg fehlt, angesichts der Weltlage kommt das ja auch wieder aus der Mode.
    Neben dem neuen Look fällt im Spiel als erstes das neue Distriktsystem der Städte auf. Die Stadt dehnt sich auf der Karte aus und wir müssen Distrikte errichten, die verschiedene Ausrichtungen haben. Dazu gehören ein Campus (Forschung), das Industriegebiet (Produktion), die heilige Stätte (Glauben) oder der Theaterplatz (Kultur). Jeder Distrikt kann aufgewertet werden, bspw. errichten wir auf dem Campus eine Bibliothek, dann eine Universität und später eine Forschungseinrichtung. Zudem können wir durch kluges Setzen weitere Boni erlangen, etwa wenn ein Handelszentrum neben Industriegebieten oder Feldern mit wichtigen Ressourcen gesetzt wird. Zusätzlich benötigen einige Gebäude wie das Aquädukt oder einige Weltwunder ein bestimmtes Feld bspw. an einem Fluß, am Stadtzentrum oder neben einem Berg.

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    Ein schönes Intro stimmt uns auf das Spiel ein.

    Strategische Ressourcen oder Luxusressourcen erschließen wir wieder mit Handwerkern, die allerdings nur dreimal eingesetzt werden können, dafür werden die Felderweiterungen sofort errichtet. Der Straßenbau obliegt jetzt den Händlern, die sie auf dem Weg zu den anderen Städten errichten.

    Regierung, Diplomatie und Stadtstaaten
    Während früher Regierungssysteme als Technologien erforscht wurden, gibt es stattdessen nun ein alternatives „Technologiesystem“, das mittels Kultur vorangetrieben wird. Die politischen Ausrichtungen führen zu Bonuskarten, die in das eigene Regierungssystem eingebaut werden können. Dazu gehören militärische, diplomatische oder wirtschaftliche Bonuskarten. Dies lädt zum Knobeln ein, weil nur eine begrenzte Zahl Plätze für diese Karten zur Verfügung stehen, dadurch werden sehr unterschiedliche Spielstile ermöglicht oder unterstützt. Im späteren Verlauf erlangt man durch große Persönlichkeiten oder den Wechsel in modernere Regierungssysteme wie Monarchie oder Demokratie weitere Plätze. Zu oft sollte man aber nicht wechseln, eine stabile Regierung wird hier belohnt.

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    Kategorien: Allgemein, Spiele
    von Christian Häusler 9.Dez.2016 1.452 x gelesen