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    Sonnenbrand nach dem Schwimmbadbesuch hin oder her – auf dem Mars drohen unter freiem Himmel dann doch schlimmere Komplikationen. Wie der inoffizielle Vorgänger Mars: War Logs versetzt uns das actionreiche RPG Technomancer auf den roten Planeten, wo das Wasser knapp ist, mächtige Konzerne regieren, unterdrückte Mutanten schuften und von der Erde stammende Tiere zu monströsen Kreaturen herangewachsen sind.

    technomancercover

    (c) Focus Home Interactive
    seit 28.06.2016 im Handel
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    Mars-Magier im Einsatz
    Protagonist Zachariah, den man zu Beginn optisch ein wenig individualisieren kann, hat gerade die Ausbildung zum Technomancer abgeschlossen und ist damit so eine Art Kampfmagier der Spielwelt, der neben dem Waffeneinsatz auch mit elektrischen Angriffen hantiert. Die Technomancer kennt man, wie das generelle Setting und einige andere Elemente, schon aus Mars: War Logs.

    Als frischgebackenes Mitglied seiner kämpferischen Bruderschaft muss Zachariah nun unter anderem deren Geheimnisse hüten, was angesichts neugieriger Spione nicht ganz einfach ist. Darüber hinaus sind Aufgaben im Auftrag des Militärs zu erledigen, Rebellen lehnen sich gegen die Tyrannen auf, Kriminelle treiben in den Gassen der Stadt Ophir unter der Herrschaft des Konzerns Abundance (oder wie es auf Deutsch heißt „Überfluss“) ihr Unwesen, die Mutanten haben keinen Bock mehr auf Sklavendienste und auch mit einer anderen Metropole gibt es Zoff. Und das sind noch nicht mal alle Problembereiche – ein Umstand, der sich nicht zuletzt in zahlreichen Missionen niederschlägt.

    Die Kämpfe des Third-Person-Actionrollenspiels werden in Echtzeit ausgetragen, man hat aber die Möglichkeit, in einem Menü mit starker Verlangsamung weitgehend in Ruhe Aktionen wie die Verabreichung heilender Injektionen, das Platzieren von Minen oder die Auswahl von Technomancer-Fähigkeiten vorzunehmen.
    Außer diesen magischen Attacken wie elektrisierten Waffen und Blitzen stehen Zachariah drei Kampfstile mit diversen Moves zur Verfügung, zwischen denen man per Knopfdruck einfach wechselt: „Kämpfer“ für den Einsatz durchschlagender Zweihänderstäbe mit ordentlicher Reichweite, „Wächter“ für Abwehr durch Schilde und „Gauner“ für schnelle Dolchangriffe oder auch Pistolen.

    In Talentbäumen für die Kampfstile sowie den Bereich Technomancer kann man beim Aufleveln Verbesserungen wie erhöhte Schadenswerte oder Zusatzeffekte für die Attacken auswählen. Weitere Punkte zum Verteilen gibt es alle paar Levels für Attribute wie Stärke und Gewandtheit sowie Talente wie Charisma und Schlösser knacken, was unter anderem das Tragen mancher Ausrüstungsgegenstände und diverse Gesprächsoptionen beeinflusst.

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    Das Aussehen des Helden kann angepasst werden

    Teils unfair
    Das relativ flotte Kampfsystem ist grundsätzlich erst mal nicht übel, die Ausweichtaste wird aber oft überstrapaziert, denn die Gefechte wirken alles andere als optimal ausbalanciert. Viele Angriffe wie die eigentlich ja als beeindruckende Kräfte gedachten Technomancer-Tricks richten nur vergleichsweise wenig Schaden an, und selbst Standardgegner können den schon recht gut trainierten Helden dagegen mit einem einzigen Hieb (oder gern auch Schuss) empfindlich treffen. Lästig wird das vor allem, weil er üblicherweise mit einer Übermacht konfrontiert wird. Wer seine Nerven zumindest ein wenig schonen will, wählt am besten den leichtesten der auch zwischendurch wechselbaren Schwierigkeitsgrade.

    Besiegte Feinde lassen außer Injektionen und anderem Kleinkram immer wieder Ausrüstungsgegenstände wie Waffen, Jacken oder Kopfbedeckungen zurück und auch in Kisten kann genretypisch Beute aufgestöbert werden. Allerdings findet man meiner Meinung nach nur recht langsam bessere Teile und das meiste macht auch grafisch nicht allzu viel her, das Zeug lässt sich aber wenigstens mithilfe des Crafting-Systems etwas aufmotzen. Entsprechende Baupläne und gesammelte Materialien vorausgesetzt, können den Items allerlei Upgrades verpasst oder auch ganz neue Sachen erschaffen werden.

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    Kategorien: Science-Fiction, Spiele
    von Christina Schmitt 12.Jul.2016 2.666 x gelesen