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    Alles neu macht 2013 – dieses Jahr bringt bekanntlich nicht nur in Sachen Konsolenhardware Nachschub, sondern auch Neuerungen für diverse beliebte Spieleserien, sei es Devil May Cry, BioShock oder eben Tomb Raider. Dantes Reboot konnte ja trotz anfänglicher Skepsis bereits überzeugen; ob der Umzug vom Unterwasser-Utopia in luftige Höhen glückt, wissen wir in ein paar Wochen. Jetzt ist erst mal unsere Lieblings-Schatzsucherin an der Reihe und wir erleben Laras Wandlung vom unerfahrenen, verletzlichen Mädchen zur mutigen Abenteurerin, wie wir sie kennen und schätzen.

    Gestrandet
    Als Teil eines Expeditionsteams macht sich Nachwuchs-Archäologin Lara Croft auf die Suche nach dem legendären Königreich Yamatai. Doch die Gruppe erleidet Schiffbruch an der Küste einer Dschungel-Insel und kann sich fortan nur bedingt über nebenbei gemachte Funde freuen – die Überlebenden sind nicht allein auf dem Eiland, der Empfang fällt alles andere als herzlich aus. So gilt es in Laras zarter Haut nicht nur, das verrückt spielende Wetter zu überstehen und auf Rettung zu warten, sondern auch den aggressiven anderen Gestrandeten zu zeigen, was eine Harke ist.
    Die Insel besteht aus allerlei Unterregionen wie Waldgebieten, antiken Tempelruinen oder WWII-Bunkeranlagen, welche durch Trampelpfade, bekletterbare Felswände oder raffinierte Seilkonstruktionen miteinander verbunden sind.
    Durch den Open-World-Charakter des Schauplatzes ist es möglich, später an fast alle Orte zurückzukehren – zu Fuß, oder auch mithilfe eines praktischen Schnellreisesystems für die wichtigsten Stellen. So kann man unter anderem verpasste Sammelgegenstände abholen, die es bei diesem Spiel in rauen Mengen gibt. Überall warten mehr oder weniger gut verborgene Geocaches, Relikte und Dokumente wie Berichte der Besatzungsmitglieder. Jedes ergatterte Teil bringt der Heldin einige Erfahrungspunkte, genau wie fast alle anderen Aktionen, egal ob das Pflücken von Beeren, das Ausweiden erlegter Wildtiere (was mangels Hunger aber ansonsten gar keine Rolle spielt), das Besiegen von Gegnern oder das Erreichen neuer Gegenden.
    Levelt Lara auf, erhält sie einen Fähigkeitspunkt, der an Lagerfeuern in Verbesserungen investiert werden kann. So macht man die hübsche Altertumswissenschaftlerin z.B. widerstandsfähiger und verbessert die Erfahrungspunkt-Ausbeute für bestimmte Handlungen.
    Neben der Heldin selbst entwickelt sich auch ihre Ausrüstung weiter. Mal als Teil der Story, mal abhängig vom Sammelfleiß des Spielers werden Upgrades verfügbar. Zu den Einsatzmöglichkeiten des Zeugs gleich mehr.

    Keine Überlebenssimulation - das Jagen ist nur für Erfahrungspunkte gut

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    Keine Überlebenssimulation - das Jagen ist nur für Erfahrungspunkte gut

    Gute Mischung
    Das Gameplay vom Tomb Raider besteht grob gesagt aus den klassischen Genre-Elementen Erkundung, Kampf und Rätseln. Lara springt schick animiert durch die Gegend, hangelt an Leitern und porösen Felsen herum, watet durch Gewässer (getaucht wird leider nicht) oder rutscht in atemberaubender Geschwindigkeit Taue hinab, dass es eine Freude ist.
    Gekämpft wird recht häufig (stellenweise schon etwas zu ausgiebig), zum Einsatz kommen dabei vor allem diverse Schießprügel und insbesondere Laras treuer Flitzebogen, mit dem man nichtsahnenden Übelwichten z.B. schön leise das Lebenslicht auspustet. Wichtig sind Mauern und andere Barrieren, hinter denen sie automatisch in Deckung geht. Darüber hinaus machen Ausweich-Moves, Finisher und Zoom-Funktion die Sache ein wenig einfacher, zumal die Feind-KI leider auch nicht gerade Glanzleistungen vollbringt. Übrigens stehen zusätzlich drei Schwierigkeitsgrade zur Auswahl. Widersacher hinterlassen Bergungsgut, das auch in manchen Behältern zu finden ist. Es dient als Zahlungsmittel für den Erwerb von Waffenverbesserungen, wodurch sich z.B. der Rückstoß vermindern oder die Munitionskapazität erhöhen lässt.
    Gerätselt wird zwischendurch immer wieder, verstärkt jedoch in den abseits der Hauptwege liegenden optionalen Grabkammern. Da muss man etwa durch Feuerpfeile Gas-Explosionen auslösen, Plattformen mit darauf geworfenen Objekten nach unten sinken lassen oder sich an klappbaren Fensterläden die Macht des Sturms zunutze machen. Die Umgebungspuzzles sind teils raffiniert designt, steinharte Kopfnüsse sollte man allerdings nicht erwarten. Neben Kommentaren der Heldin entschärft nämlich auch deren so genannter „Überlebensinstinkt“ die Knobel-Situationen. Auf Knopfdruck werden manipulierbare Gegenstände dann mit einem deutlichen Leuchten versehen. Man kann natürlich auch darauf verzichten, um die Sache kniffliger zu machen…

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    Seiten: 1 2

    Kategorien: Abenteuer, Spiele
    von Christina Schmitt 15.Mrz.2013 2.964 x gelesen

    TOMB RAIDER
    Publisher Square Enix
    Hersteller Crystal Dynamics
    Genre Action-Adventure
    Altersfreigabeab 18 Jahren
    Weitere Infos
    Termine
    X36005.03.2013 Kaufen
    PS305.03.2013 Kaufen
    PC05.03.2013 Kaufen
     

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