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    Schaut man sich die internationalen Kino-Jahrescharts an, ist die Dominanz der Phantastik ungebrochen. Unter den 20 erfolgreichsten Filmen des Jahres ist bei weiter Auslegung (Sind Bibel-Filme Phantastik? Ist ein Mystery-Thriller Phantastik?) kein einziger, der nicht zu unseren Genres gehört. Beantwortet man die beiden vorherigen Fragen mit „nein“, sind es auch nur „Noah“ (362 Mio $ Einspiel, Rang 19) und „Gone Girl“ (362 Mio $, Rang 20), die sich ganz am Ende der Top 20 einreihen konnten.

    Platz 1 schnappt sich „Transformers: Age of Extinction“ und beweist (leider) einmal mehr, das Erfolg nichts mit Qualität zu tun hat. Die vierte Auflage der Serie war auch der einzige Streifen des Jahres, der die Milliarden-Marke knackte (1,08 Mrd $).
    Disney freut sich über die anderen beiden Podiumsplätze. Rang 2 geht an „Guardians of the Galaxy“ (772 Mio $), Rang 3 an „Maleficent“ (757 Mio $).
    Die Superhelden fehlen natürlich auch nicht in den Top 20, Rang 4 geht an „X-Men: Days of Future Past“ (748 Mio $), Rang 6 an „Captain America: The Winter Soldier“ (714 Mio $) und Rang 7 an „The Amazing Spider Man 2“ (709 Mio $). Dazwischen rangiert (trotz Kinostart kurz vor Jahresende) „Der Hobbit: Die Schlacht der fünf Heere“ mit bislang 722 Mio $ auf Platz 5.

    Nach dem Megaerfolg von „Die Eiskönigin“ und „Ich, einfach unverbesserlich 2“ im Vorjahr (Platz 1 und 3) schwächelten dieses Jahr die Animationsfilme ein wenig. Erst auf Rang 11 findet sich „Drachenzähmen leicht gemacht 2“ (618 Mio $), Rang 13 geht an „Rio 2“ (500 Mio $) und Rang 15 an „The LEGO Movie“ (468 Mio $).

    Flops gibt es aber auch bei der Phantastik zu verzeichnen. Ganz vorn ist hier wohl „Sin City: A Dame to kill for“ zu nennen. Nicht einmal 40 Mio $ weltweites Einspiel sind ein Desaster, der erste Teil spielte das vierfache ein. Ebenfalls absolut desaströs sind die mickrigen 15,3 Mio $ die „Vampire Academy“ in die Kassen spülte. Mit „The Legend of Hercules“ landete Regisseur Renny Harlin einen weiteren Kassenflop, 61 Mio $ bei 70 Mio $ Budget stehen hier zu Buche.
    Aber auch „I, Frankenstein“ (71 Mio $ Einspiel bei 65 Mio $ Budget), „Muppets Most Wanted“ (78 Mio $ Einspiel, 50 Mio $ Budget), „Transcendence“ (103 Mio $ Einspiel, 100 Mio $ Budget) und „Pompeii“ (117 Mio $ Einspiel bei 100 Mio $ Budget) dürften mehr oder weniger rote Zahlen geschrieben haben.

    Insgesamt war es kein Spitzen-Kinojahr. Im Hauptmarkt USA gingen Umsatz und verkaufte Tickets (bei gleichbleibenden Preisen) um 5% gegenüber dem Vorjahr zurück. Geht man nur nach Anzahl der verkauften Tickets, liegt 2014 nur auf Rang 20, beim Umsatz (dank 3D-Zuschlägen…) immerhin auf Rang 5.

    Quelle: BoxOfficeMojo

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    Kategorien: Allgemein, Filme
    von Jörg Benne 6.Jan.2015 1.342 x gelesen