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    Was DC Comics und vor allem Marvel können, können wir auch – dachte sich die US-Comicschmiede Valiant Comics und will nun zusammen mit Sony gleich fünf Filme basierend auf ihren Comic-Helden „Bloodshot“ und „Harbinger“ produzieren. Je zwei sollen den beiden Hauptfiguren gewidmet sein, in einem fünften nach der Vorlage „Harbinger Wars“ sollen diese dann aufeinander treffen – die Avengers lassen schön grüßen.

    Was den ersten Bloodshot angeht, ist man schon weit gediehen. Sony hat David Leitch und Chad Stahelski („John Wick“) als Regisseure verpflichtet, das Drehbuch schreiben Jeff Wadlow („Kick-Ass 2“) und Eric Heisserer („The Thing“) gemeinsam. Comic-Experte Matthew Vaughn (Kick-Ass) ist als ausführender Produzent an Bord.

    Hierzulande sind die beiden Figuren Bloodshot und Harbinger beileibe nicht so bekannt wie die Superhelden von DC und Marvel. Bei Bloodshot (1992 erdacht) handelt es sich um einen Ex-Soldat und Mafia-Killer, dem Naniten injiziert wurden, die ihm nun außergewöhnliche Kräfte und Macht über elektronische Geräte verleihen – aber nebenbei auch sein Gedächtnis ausgelöscht haben. Auf der Suche nach seiner Identität geht Bloodshot nicht eben zimperlich vor. In Harbinger (ebenfalls aus dem Jahr 1992) geht es um einen psionisch begabten Jungen, der sich gegen seinen japanischen Mentor richtet, der Welteroberungspläne schmiedet.

    Bild aus Harbinger Wars #2, (c) Valiant Entertainment

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    Kategorien: Fantasy, Filme
    von Jörg Benne 22.Apr.2015 1.833 x gelesen
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      Schon erstaulich, wie wenig die Unterhaltungsindustrie aus Fehlern lernt. Ich bezweifle sehr stark, dass sich diese Marken zu ähnlichem Umsatzgranaten entwickeln wie die Marvels, selbst DC Comics wird Probleme bekommen, diese Erfolge zu wiederholen. Und wenn immer mehr Superhelden/Comic-Verfilmungen kommen, wird man irgendwann den Sättigungsgrad erreichen und selbst erfolgreiche Marken werden floppen – einfach weil keiner 20 Comic-Verfilmungen pro Jahr guckt. Sehenden Auges ins Überangebots-Verderben.