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    Bislang war es ein ungeschriebenes Gesetz im Internet: Alle Datenpakete sind gleich, egal von welcher Webseite sie kommen. Man spricht da von Netzneutralität- Hierzulande sorgte die Telekom letztes Jahr für Aufruhr um das Thema, als sie ihre Flatrates ab einer gewissen Datenmenge drosseln wollten, den Traffic eigener Dienste wie Entertain dabei aber nicht mitzählen wollten, was diese für Kunden deutlich attraktiver gemacht hätte. Mittlerweile musste das Unternehmen zurückrudern.

    Anders sieht es in den USA aus. Verizon hatte gegen die Netzneutralität geklagt und will mehr Geld von Dienstanbietern, die besonders viel Traffic verursachen. Besonderse Streamingdienste wie Netflix (deren Expansion nach Deutschland vor der Tür steht) wären davon betroffen, sie müssten die höheren Kosten an die Kunden weiterreichen. Aber auch auf Download- und Multiplayerserveranbieter wie Steam (Games) kämen wohl höhere Kosten zu. Ein Gericht des District of Columbia gab Verizon nun recht.

    Die Internet-Aufsicht FCC will gegen das Urteil vor dem Supreme Court Berufung einlegen. Scheitert dies, wäre die Netzneutralität zumindest untergraben.

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    Kategorien: Allgemein
    von Jörg Benne 16.Jan.2014 1.051 x gelesen