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    Nach der ersten Präsentation der Xbox One blieben ja noch einige Fragen offen oder bloß schwammig beantwortet, jetzt hat Microsoft zu Themen wie Gebrauchtspielen und Onlinezwang ein paar offizielle genauere Informationen veröffentlicht.

    Wie bereits angedeutet, muss die Konsole mindestens einmal alle 24 Stunden online gehen – bleibt man länger als einen Tag offline, kann man nicht mehr spielen, sondern nur noch TV oder Disc-basierte Filme schauen. Will der Nutzer auf einer „fremden“ Xbox auf seine Bibliothek zugreifen, ist sogar schon nach einer Offline-Stunde Schluss.
    Microsofts Begründung: Die Xbox One ist darauf ausgelegt, die Games ständig aktuell zu halten, oder zu erkennen, welche Veränderungen es im Spielebestand des Users gibt. Bei Spielen, die von Cloud-Funktionen Gebrauch machen, kann sogar eine ständige Verbindung nötig sein.

    Die Xbox One verwendet ein neues „Lizenz-System“ für die Spiele. So wird es möglich sein, die Microsoft-Games an Freunde weiterzugeben oder bei teilnehmenden Händlern einzutauschen. Ob und unter welchen Bedingungen Third-Party-Publisher den Wiederverkauf ermöglichen, bleibt aber ihnen überlassen. Ähnlich soll es beim Verschenken von Spielen sein. Normalerweise wird man anscheinend jedes auf Disc gekaufte Game ein einziges Mal weiterverschenken dürfen – allerdings nur an Leute, die man schon seit mindestens 30 Tagen auf der Freundeliste hat!
    Ein Leihen und Verleihen ist zu Beginn nicht vorgesehen, aber über entsprechende Lösungen wird wohl nachgedacht.

    Auch zum neuen Kinect gibt es noch ein paar klärende Statements zur Beruhigung von potenziellen Käufern, die schon etwas Verfolgungsangst bekommen haben: Man kann demnach sehr genau einstellen, was die Kamera mitbekommt, ob sie an, aus oder auf Pause gestellt ist. Wenn die Xbox One selbst augeschaltet ist, wartet Kinect lediglich brav auf sein Kommando „Xbox On“ und macht sonst nichts (und selbst dieses „Lauern“ kann man deaktivieren).
    Von Anwendungen aufgezeichnete Daten wie Bilder, Videos oder Pulsfrequenz werden laut Mircosoft niemals ohne ausdrückliche Genehmigung des Nutzers dessen Konsole verlassen.

    Klicke für mehr zum Thema ,

    Kategorien: Allgemein, Spiele
    von Christina Schmitt 7.Jun.2013 1.235 x gelesen
    • Panther

      Klingt für mich nur nach einer extrem dummen Ausrede, um seine Käufer auszuspionieren. Außerdem kann doch jeder selbst entscheiden, was er mit seinen Spielen macht, er hat ja schließlich dafür bezahlt. Solange man sie nicht kopiert, sollte es doch möglich sein ein SPiel einem Freund zu schenken, unabhängig von dieser Freundesliste.
      Wenn ich mir ne CD von David Guetta kaufe interessierts doch auch keinen, ob ich diese weitergebe.

      Die Konsole wird von mir definitiv nicht gekauft.

    • sffanfan

      Ach, schon allein die Tatsache, ein mal am Tag online sein zu müssen reicht mir schon als Nichtkaufgrund. Ich komm aus ner eher ländlicheren Gegend. Längere Internetausfälle gibts da schon manchmal. Auch der ganze Accountkram is ja mal mehr als bescheuert. Und von diesen Multiplatformschwachsinn will ich gar nicht erst anfangen. Bin schon sehr gespannt auf nähere Infos zur PS4.