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    Die E3 war für Microsoft ein Desaster: Man verkündete, dass der Weiterverkauf und sogar das Verleiehen von Spielen auf der Xbox One stark eingeschränkt sei und man mindestens 1x in 24 Stunden online gehen müsse. Sony nutzte die Steilvorlage, verzichtete auf derlei Gängeleien und war noch dazu 100 $ günstiger – und lag folgerichtig nach der Messe bei den Vorbestellungen selbst in vielen bislang von der Xbox dominierten Märkten (z.B. UK) vorn.

    Trotz mehrfacher Ankündigungen, hart bleiben zu wollen, ist Microsoft nun eingeknickt. Man habe die Stimmen aus der Xbox Community vernommen und werde daher auf alle Einschränkungen bei Gebrauchtspielen/Spieletausch verzichten. SinglePlayer-Spieler werden ohne Internet spielbar sein (es sei denn, sie nutzen die Cloud-Funktionalität der Konsole), man müsse nur einmalig nach dem Kauf mit der Konsole online gehen, um den Firmware-Patch herunterzuladen.

    Allerdings hat das Ganze auch Nachteile: Man wird nicht wie geplant von überall auf alle seine Spiele zugreifen können (sondern nur auf die digital erworbenen), man wird die Disc ins Laufwerk schieben müssen, um ein Spiel spielen zu können und auch das „Family-Sharing“ wurde gestrichen.

    Nach wie vor wird Xbox One aber zwingend mit Kinect ausgeliefert und der Preis bleibt somit 100 $ über dem der PS4.

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    Kategorien: Spiele
    von Jörg Benne 20.Jun.2013 1.193 x gelesen
    • Christina Schmitt

      Das hört sich doch schon sehr viel besser an 🙂

    • sffanfan

      Absolut! Da schöpft man ja richtiggehend Hoffnung auf eine rosige Konsolenzukunft!

    • Denny Vitzthum

      Das kam dann doch etwas überraschend. So kann man den kauf einer XBone ja zumindest wieder in erwägung ziehen. Aber Objektiv gesehen: Kinect beobachtet mich immer noch, ohne das ich das Ding abklemmen kann. Ausserdem ist die PS4 zumindest auf dem Papier leistungsfähiger und ganz konkret auch günstiger. Da fällt die wahl nicht schwer. Da muss es schon ganz krasse exklusivtitel geben damit ich mir das anders überlegen würde. Nur gut das zumindest einer der entscheidungsträger bei M$ noch ein bisschen Grips in der Birne hatte. Aber der Imageverlust wird sich nicht so einfach in Luft auflösen. Als bekennender Steam-Feind finde ich, dass schon allein der Versuch von MS, soetwas bei den Konsolen einzuführen, mit nichtkauf bestraft werden sollte. Das ist aber nur meine Meinung und spiegelt nicht die der restlichen Redaktion wider.